Range Rover Velar 550 P SVA Dynamic Edition (2020): Britische Noblesse
Schon bei seiner Präsentation im Jahr 2018 habe ich begeistert über den Range Rover Velar berichtet. Insbesondere sein Design hatte es mir angetan. Und so ist es auch nach zwei Jahren geblieben. Offensichtlich teilen andere Experten unsere Einschätzung, denn der Velar wurde noch im gleichen Jahr zum weltweit schönsten Auto gewählt.

Nun haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und den Velar im Modelljahr 2020 in seiner Top-Version getestet. Der Velar SV Autobiopgraphy Dynamik Edition.
Mindestens 108.000 Euro muss man allerdings auf den Tisch des Händlers legen, damit man dieses schöne Luxus-SUV sein eigen nennen darf. Wobei die meisten Käufer sich für die Leasing-Variante entscheiden dürften. Wer 18.000 Euro anzahlen kann, und 36 Monate least, (60.000 km) bekommt diesen Velar für monatlich 524 Euro (netto). Das sieht doch schon wesentlich freundlicher aus, führt in Summe über die 3 Jahre hinweg aber auch zu einem stolzen Betrag, der am Ende weg ist.

Ganz meine Kombination
Aber es war bekanntlich schon immer etwas teurer, einen guten Geschmack zu pflegen. Und der Genuss mit diesem Velar ist einfach groß. Wer die Leistungsentwicklung und den Motorensound eines fetten 8 Zylinders schätzt, der wird beim Velar verwöhnt. Dazu kommt noch sein preisgekröntes Design und die verschwenderische Materialauswahl im Innenraum. Im Segment-Vergleich ist der Velar SV übrigens nicht teurer. Ein in etwa vergleichbar motorisierter und ausgestatteter BMW X5, ein Mercedes GLE oder ein Audi A8 kostet ähnlich viel. Aber man hat nicht diesen individuellen Auftritt. Mit dem Velar kann man sich optisch positiv abheben.
550 Pferdestärken wollen gefüttert sein
550 PS zieht der Velar aus dem 5-Liter-8-Zylinder Aggregat. Und er blubbert dabei, dass es eine Freude ist. Egal ob gemütlich Cruisen oder dynamisch Pacen. Mit diesem Velar macht alles Freude. Aus dem Stand ist man auf Wunsch in 4,5 Sekunden auf Tempo 100. erst bei 274 Stundenkilometern ist Schluss mit Lustig. Dabei muss man sich klar machen, dass im Zweifel runde 17 Liter durch die Maschine laufen (NEFZ 13,8 Liter/100km). Das ist weder billig, noch politisch korrekt. Aber es macht – zugegeben – jede Menge Spaß. Die 8-Gang-Automatik schaltet nahezu unbemerkt durch. Das bestens abgestimmte Fahrwerk lässt kaum spüren, dass man hier mehr als 2,2 Tonen bewegt. Wunderbar dynamisch kann man diesen Velar bewegen.
Windsor-Leder für den verwöhnten Popes
Und Spaß macht auch die feudale Ausstattung diese Velar. Von modernen Assistenten, über die Internet-Anbindung, das 825 Watt-Sound-System, bis zum edlen Ledergestühl, das mit seiner Massage-Funktion den Rücken entspannt, ist einfach alles da. Genügend Raum für 5 Passagiere und deren Gepäck sowieso (bis zu 1.731 Liter). Das riesige Panoramadach lässt nicht nur Licht in die Lounge, sondern auch verbrauchte auf ganz natürlichem Weg Luft raus. Im Modelljahr 2020 ist unter anderem Apple CarPlay und Android Auto inklusive, damit das Smartphone noch leichter eingebunden werden kann.

Fazit:
Der Velar SV Autobiography Dynamic Edition (2020) ist einer meiner Traumwagen. Hätte ich das für seinen Kauf nötige „Kleingeld“, wäre er meiner. Denn er vereinigt in nahezu perfekter weise, was ich von einem Auto erwarte: Klare Schönheit, unbändige Kraft, moderne Sicherheitstechnik und Raum ohne Enge. Also werde ich weiter sparen.

Technische Daten:
Range Rover Velar SVA Dynamic Edition
Länge x Breite x Höhe (m): 4,81 x 2,04 (o. Sp.) x 1,68
Radstand (m): 2.87
Motor: V8-Benziner, 4999 ccm, Twin-Kompressor
Leistung: 405 kW / 550 PS bei 6000–6500 U/min
Max. Drehmoment: 680 Nm bei 2500–5500 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 274 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 4,5 Sek.
NEFZ-Durchschnittsverbrauch: 11,8 Liter
Effizienzklasse: F
CO2-Emissionen: 270 g/km (Euro 6d-Temp)
Leergewicht / Zuladung: 2160 kg / max. 412 kg
Kofferraumvolumen: 673–1705 Liter
Bodenfreiheit: 251 mm
Wattiefe: 650 mm
Böschungswinkel: 24 Grad (v.) / 27,5 Grad (h.)
Rampenwinkel: 21,8 Grad
Max. Anhängelast: 2500 kg
Wendekreis: 11,6 m
Luftwiderstandsbeiwert: 0,35
Basispreis: 108.000 Euro
Wettbewerbsumfeld:
Audi A8, Mercedes GLE, BMW X5
Fotos: Marcus Jahn
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