Mit der neuen Alfa Romeo Giulia auf dem Nürburgring
Sie ist wieder da! Endlich bringt Alfa mit der Giulia ein neues Modell auf den Markt. Denn zuletzt konnte die italienische Kultmarke lediglich noch Absatzzahlen von unter 60.000 verbuchen. Beginnend mit der neuen Giulia soll sich das ändern. Weitere neue Modelle sollen folgen und die Absatzzahlen so wieder auf über 400.000 gesteigert werden.
Fans der italienischen Marke des Fiat Konzerns wird es freuen und umso größer ist die Spannung, wie gut die neue sportliche Limousine aus Italien nun gelungen ist. Denn die Konkurrenz um 3er BMW, C-Klasse und Co scheint im Premiumsegment beinahe übermächtig. Deshalb setzt man bei Alfa stärker auf italienische Emotionen, denn auf deutsche Technokratie.
Im Innenraum zeigt sich die Idee des fahrer-optimierten Autos. Aufgeräumt und sauber wirkt das Innere. Alles im Alfa ist in Richtung Fahrer getrimmt. Auch damit will man sich von den hochtechnisierten Innenräumen der deutschen Mittelklasse abheben. Die Giulia scheint sich dem Fahrer anzupassen. Der Startknopf ist, wie bei Ferrari, prominent am Lenkrad platziert. Das Infotainment-System lässt sich wie bei Mercedes oder BMW über einen Dreh-/Drücksteller steuern. Der funktioniert prima, lenkt den Fahrer kaum vom wesentlichen ab, doch sein klackerndes Geräusch vermittelt eben nicht italienische Wertarbeit.

Seit Mitte Juni ist ein 2,2 Liter Selbstzünder in zwei Ausbaustufen erhältlich. Zum einen mit 150 PS und zum anderen mit 180 PS. Mit diesem Motor versehen, wird die Giulia bei 34.100 Euro beginnen. Wer auf den Einstiegs-Diesel warten möchte, muss sich bis Ende des Sommers gedulden und darf dann mindestens 33.100 Euro bezahlen. Bis Ende dieses Jahres sollen zwei 4-Zylinder-Benziner mit 200 PS und 280 PS folgen. Zusätzlich soll es einen 210 PS starken Diesel geben. Außerdem steht eine effizientere Variante des 180 PS-Diesels vor dem Marktlaunch. Sie soll dann statt 4,2 nur noch 3,7 Liter (kombinierte Normwerte) konsumieren.

Seit dem 10. Mai ist sie zu Preisen ab 33.100 bestellbar. Auf Basis der Giulia wird es wohl keine Kombi-Variante geben. Statt dessen soll basierend auf der Giulia-Plattform Anfang 2017 ein kompakter SUV folgen. Wer eine sportliche Mittelklasse Limousine mit sportlich frischem Look sucht, der sollte sich auch mit der Giulia beschäftigen. Sie vermittelt selbst in der 180 PS Diesel-Version italienische Emotionen und Fahrspaß en masse. Mit der Giulia „Quadrifoglio“ bringt Alfa einen echten Sportwagen mit Rennstreckentauglichkeit. Dann sind jedoch mindestens 71.800 Euro auf den Tisch des Alfa-Händlers zu blättern.
So klingt die neue Giulia Quadrifoglio … Sie oder er (so ein Fahrzeug muss doch männlich sein) ist das stärkste und schnellste Straßenfahrzeug, das Alfa Romeo je kreiert hat. Im Spitzenmodell steckt ein V6-Benziner mit Biturbo-Aufladung, der mit 2,9 Liter Hubraum 510 PS leistet.
Technische Daten
Alfa Romeo Giulia QV
Länge x Breite x Höhe (m): 4,64 x 2,02 x 1,43
Radstand (m): 2,82
Motor: V6, Biturboaufladung
Hubraum: 2891 ccm
Leistung: 375 kW / 510 PS bei 6500 U/min
Max. Drehmoment: 600 Nm ab 2500 U/min
Kraftübertragung: Sechs-Gang-Getriebe, Allradantrieb
Höchstgeschwindigkeit : 307 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 3,9 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 8,5 Liter
CO2-Emissionen: 198 g/km (Euro 6)
Effizienzklasse: F
Gepäckraumvolumen (l): 480
Leergewicht: 1655 kg
Zuladung: k. A.
Preis: 71 800 Euro
Jan Weizenecker
Absolvent der Volks- und Betriebswirtschaftslehre der Albert-Ludwigs Universität Freiburg. Mal in kleinerem, mal in weiterem Radius, aber immer mit der nötigen Portion Humor, berichte ich seit 2012 über die Neuerscheinungen der Automobilwelt.
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