Opel Elektro-SUV 2028: Neue Kooperation mit China-Partner Leapmotor offiziell
Opel schlägt ein neues Kapitel seiner Unternehmensgeschichte auf und setzt dabei auf eine enge technologische Verzahnung mit Fernost. Das für 2028 angekündigte, vollelektrische SUV im C-Segment ist voraussichtlich das erste Modell, das aus der erweiterten Partnerschaft zwischen Stellantis und dem chinesischen E-Autobauer Leapmotor hervorgeht. Durch den Zugriff auf die fortschrittliche Elektro-Architektur und Batterietechnologie aus China gelingt es den Rüsselsheimern, die Entwicklungszeit auf unter zwei Jahre zu halbieren. Dies markiert einen strategischen Meilenstein, um in Rekordzeit wettbewerbsfähige und erschwingliche Elektromobilität auf den europäischen Markt zu bringen und so mögliche Strafzölle auf China-Importe zu umgehen.
Trotz der massiven technologischen Unterstützung aus China soll der Kern des Fahrzeugs „Made in Germany“ bleiben: Design, Nutzererlebnis sowie die Abstimmung von Fahrwerk, Sitzen und Licht werden vollständig im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum definiert. Die Produktion erfolgt – so der Plan – im spanischen Opel Corsa Werk Saragossa, was dem deutschen Traditionshersteller ermöglicht, globale Innovationsgeschwindigkeit mit europäischer Fertigungsqualität zu vereinen. Mit dieser Allianz möchte sich Opel eine Vorreiterrolle im Konzern sichern und sich dabei als Pionier einer neuen Ära der globalen Automobilproduktion positionieren.
Das neue Opel-SUV wird preislich voraussichtlich über dem Technikspender Leapmotor B10 angesiedelt sein, um die Marke als technologisch anspruchsvolle, europäische Alternative zu positionieren. Während der chinesiche Leapmotor B10 bereits unter 30.000 Euro startet, wird für das Rüsselsheimer Pendant ein Einstiegspreis zwischen 33.000 und 36.000 Euro erwartet.
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Mehr InformationenDr. Friedbert Weizenecker
Dr. Friedbert Weizenecker - Seit mehr als 20 Jahren schreibe ich Auto-Themen für mehrere Zeitungen. Vor meiner Zeit als Auto-Journalist habe ich wirtschaftswissenschaftliche Features für ein Wirtschaftsmagazin und für Zeitungen verfasst. Als Volkswirt, Betriebswirt und Soziologe versuche ich auch ökonomische und gesellschaftliche Aspekte einfließen zu lassen. Autos sind meine Leidenschaft.
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