Zulassungszahlen: Minivans legen deutlich zu
Eintagsfliege oder Trend-Umkehr? Im Januar 2022 meldete sich das Segment der Minivans eindrucksvoll zurück: Mit einem satten Plus von 62,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat schafften die praktischen Familienkutschen immerhin einen Anteil von 1,3 Prozent vom Zulassungskuchen.
Plus-Zeichen kennzeichnen zu einem großen Teil auch das weitere Geschehen auf dem Neuzulassungsmarkt. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden im ersten Monat des Jahres 2022 exakt 84.112 Einheiten registriert – immerhin 8,5 Prozent mehr als im Januar 2021. Die privaten Zulassungen nahmen um 32 Prozent zu, bei gewerblichen Haltern gab es ein kleines Minus von 1,1 Prozent.
„Zwei Drittel der deutschen Marken verzeichneten im Januar Steigerungen, die bei Mini mit plus 92,5 Prozent nahezu zu einer Verdoppelung der Zulassungen führten“, so das KBA. Zweistellig wuchsen auch Porsche (+32,6 Prozent) und Audi (+28,3 Prozent). Opel (+9,3 Prozent), VW (+7,0 Prozent) und Mercedes (+4,6 Prozent) schlossen den Monat ebenfalls positiv ab.
Smart (-35,0 Prozent), Ford (-22,6 Prozent) und BMW (-10,1 Prozent) verbuchten dagegen sinkende Zulassungszahlen. Die anteilstärkste Marke war Volkswagen mit 19,9 Prozent.
Bei den Importeuren konnten Dacia (+109,1 Prozent) und Subaru (+104,5 Prozent) das Zulassungsergebnis des Vorjahresmonats mehr als verdoppeln. Deutlich aufwärts ging es auch bei Honda (+90,6 Prozent), Mazda (+81,7 Prozent), Mitsubishi (+58,9 Prozent), Hyundai (+55,7 Prozent), Jeep (+45,8 Prozent), Kia (+40,6 Prozent) und Toyota (+40,5 Prozent).
Zweistellig ins Minus gerieten Nissan (-32,8 Prozent), Renault (-31,9 Prozent) und Volvo (-20,6 Prozent). Tesla lag im Berichtsmonat um -7,5 Prozent unterhalb des Ergebnisses des Vergleichsmonats. Skoda war mit einem Neuzulassungsanteil von 6,6 Prozent die stärkste Importmarke.
Die Zulassungszahlen der Elektro-Pkw (BEV) kletterten mit 20.892 Einheiten um 28,1 Prozent, ihr Anteil an den Neuzulassungen betrug im Januar 11,3 Prozent. Mit 54.126 Hybridfahrzeugen lag das Zulassungsplus bei 19,1 Prozent, ihr Anteil betrug 29,4 Prozent. mid
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