Stromer oder Wasserstoff-Auto: Wer ist sauberer?
Die Antwort auf die Mobilität der Zukunft lautet nicht entweder E-Mobil oder Brennstoffzelle. Sondern sowohl, als auch. Das ist das Ergebnis einer Fraunhofer-Studie, bei der die Emissionen über den gesamten Lebenszyklus der beiden Antriebssysteme verglichen wurden.
Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE schlüsseln in ihrer Studie detailliert auf, wie viel und welches Material für die Produktion von Batterien, Brennstoffzellen und Wasserstofftanks benötigt wird und welche Emissionen bei dessen Förderung und Verarbeitung anfallen. Klares Ergebnis: „Ab einer Reichweite von 250 Kilometer sind Pkw mit Wasserstoff und Brennstoffzelle klimafreundlicher als Batteriefahrzeuge“, so H2 MobilityDeutschland, die die Studie in Auftrag gegeben hat. Der entscheidende Faktor sei der wesentlich größere CO2-Rucksack, den Batterieautos durch die Produktion der Batterie tragen müssten.

Anders ausgedrückt: Fahrzeuge mit mittleren bis kleineren Batterien bis 50 kWh Speicherkapazität und Reichweiten bis 250 Kilometer senken die Treibhausgas-Emissionen im Verkehr. Bei höheren Reichweiten haben Brennstoffzellenfahrzeuge aus Sicht des Klimaschutzes zunehmende Vorteile.
Dabei gilt sowohl für Batterie als auch für Wasserstoff: Je grüner die zum Bau und zum Betrieb verwendete Energiequelle, desto besser ist auch die Umweltbilanz. mid
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