Noch in diesem Jahr lässt Opel sein Engagement auf dem russischen Markt wieder aufleben. Zunächst bringt Opel drei Modelle zu ausgewählten russischen Händlern – den Grandland X aus Eisenach sowie aus russischer Produktion den neuen Zafira Life und den Vivaro. Der Großraum-Pkw und der Transporter werden für den lokalen Markt im Groupe PSA-Werk in Kaluga vom Band rollen.

„Die kräftige Steigerung unserer profitablen Exporte ist eine der zentralen Säulen unseres Strategieplans PACE!. Wir machen in diesem Bereich große Fortschritte“, sagt Opel CEO Michael Lohscheller. „Russland ist ein großer, strategisch wichtiger und attraktiver Markt mit viel Potenzial. Davon werden wir als deutsche Marke mit langer Tradition und einem hervorragenden Ruf in dem Land profitieren. Dass wir direkt mit einer eigenen lokalen Fertigung wieder einsteigen können, ist ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig die Zugehörigkeit zur Groupe PSA für Opel ist.“

Neben früheren Opel-Händlern werden auch neue Autohäuser Opel-Modelle in die Showrooms nehmen. Zum Start werden 15 bis 20 Händler in den größten Städten des Landes Opel-Partner sein, mittelfristig dann mehr als doppelt so viele. Geplant ist, Schritt für Schritt zu wachsen. Der Fokus liegt auch in Russland auf profitablem Wachstum und zufriedenen Kunden. Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen mehr als zehn Prozent des Opel-Verkaufsvolumens außerhalb Europas realisiert werden. Um dies zu erreichen, stärkt die Marke ihre Präsenz in Exportmärkten in Asien, Afrika und Südamerika, auf denen sie bereits vertreten ist, und wird bis 2022 zudem mehr als 20 weitere neue Exportmärkte erschließen.

In den vergangenen Monaten hatte der Automobilhersteller aus Rüsselsheim bereits renommierte neue Handelspartner in Südafrika, Marokko, Tunesien und dem Libanon benannt, mit denen die Weichen auf diesen wichtigen Zukunftsmärkten auf Wachstum gestellt werden. In der Ukraine schloss sich Opel zudem der örtlichen Groupe PSA-Organisation an. Foto: Opel