Jaguar Land Rover testet vernetzte Fahrzeuge auf der Straße
Jaguar Land Rover beteiligt sich an einem Projekt in Großbritannien, dass die Erprobung von untereinander sowie mit der Infrastruktur vernetzten Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr erlaubt. Die Teststrecke ist etwa 66 Kilometer lang und führt rund um die Unternehmensstandorte Coventry und Solihull.
Für die Vehicle-to-Vehicle- und die Vehicle-to-Infrastructure-Systeme werden entlang der Route am Fahrbahnrand modernste Kommunikationseinheiten installiert. Sie erlauben es, eine Flotte von bis zu 100 vernetzten und hochgradig automatisierten Fahrzeugen zu testen, darunter auch fünf Modelle von Jaguar und Land Rover. Zu den Aufgaben der Flotte gehört das Testen zahlreicher verschiedener Kommunikationstechnologien bei denen Informationen mit sehr hohen Geschwindigkeiten zwischen Fahrzeugen ausgetauscht werden, sowie der Kommunikationstransfer zwischen Fahrzeug und straßenseitiger Infrastruktur, wie zum Beispiel Ampeln und Schilderbrücken.
Verkehrsinformationen, wie sie digitale Schilderbrücken heutzutage anzeigen, könnten zukünftig direkt an das Armaturenbrett gesendet werden. Das Entwicklungsteam von Jaguar Land Rover testet im Projektverlauf zudem zahlreiche Warnsysteme für Hindernisse oder Fahrzeuge, die noch gar nicht in Sicht sind. Sie warnen nicht nur den Fahrer, sondern könnten in Zukunft auch autonome Fahrzeuge informieren und sie dabei unterstützen, auf Gefahren und wechselnde Verkehrsverhältnisse automatisch angemessen zu reagieren. In der Erprobung ist zum Beispiel ein spezielles „Emergency Vehicle Warning“-System von Jaguar Land Rover. Es erkennt vernetzte Rettungs-, Feuerwehr- oder Polizeifahrzeug mittels Car-to-Car Kommunikation noch bevor der Fahrer Blaulicht und Sirenen wahrnimmt. So können die anderen Autofahrer frühzeitig auf die nahenden Einsatzfahrzeuge hingewiesen werden und entsprechend vom Gas gehen und den Weg freimachen.
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