Genf 2018: Mercedes-Maybach mit neuem Gesicht
Die Auferstehung von Maybach unter der Submarke Mercedes-Maybach war eine späte und durchaus kontroverse Entscheidung. Die lange S-Klasse, stilistisch sehr nahe an der für China und Indien entwickelten langen E-Klasse, sollte eigentlich als Mercedes-Benz starten. Doch der heutige Markenchef Ola Källenius und Chefdesigner Gorden Wagener setzten sich mit Nachdruck dafür ein, den Namen Maybach zurückzubringen.
Der neue Ansatz, vorgestellt im November 2014, sah Mercedes-Maybach als Submarke vor, preislich in Rufweite zur S-Klasse. Und der Mut zahlte sich aus: Gegen alle Skeptiker wurde Mercedes-Maybach zu einem vollen Erfolg – vor allem in China und den USA.
Doch es fehlt den Modellen noch ein wenig an Exklusivität: So ist es möglich, einen Mercedes-Maybach mit einer relativ bescheidenen Innenausstattung zu bestellen, und der Preisabstand zu einer regulären S-Klasse ist so gering, dass sie sich im Vergleich zu den AMG-Modellen geradezu als Sonderangebot präsentieren.
Und so wurde es Zeit für ein neues und einzigartiges Gesicht: Es wird im März auf dem Genfer Salon (Publikumstage: 8.-18.3.2018) eingeführt. Der neue Kühler ist eigenständig und von vertikalen Streben gekennzeichnet, auf der Haube thront ein Mercedes-Stern. Es gibt Maybach-spezifische Felgen und ingesamt neun Zweifarb-Lackierungen. Dunkle Farben werden mit einer zusätzlichen, von Hand aufgetragenen Klarlackschicht erhältlich sein. Und Innenraum heben neue Farbkombinationen die
Mercedes-Maybach S-Klasse
von ihren profaneren Schwestermodellen ab.

Und das ist nur der Anfang: Mercedes-Maybach wächst. Noch dieses Jahr könnte es weitere Fahrzeugstudien geben, ab 2019 dann ein Derivat der nächsten Generation des Mercedes-Benz GLS. Noch nie war Mercedes-Maybach so selbstbewusst wie heute. ampnet
Fotos: Daimler
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