Fiat Chrysler hat gemeinsam mit Engie Eps, einem führenden Spezialisten für Energiespeichersysteme und Mikronetze, die Heimladestation Easy Wallbox entwickelt. Die exklusiv für den Autohersteller zur Verfügung stehende Ladebox kann als Plug-and-Play-Lösung ohne zusätzliche Elektroinstallation an das heimische Stromnetz angeschlossen werden.

Das Ladegerät kann zu Hause am heimischen Stromnetz an eine ganz gewöhnliche Steckdose angeschlossen werden und mit bis zu 2,2 kW laden. Nach Verlegen einer dafür dimensionierten Stromleitung sind in einigen europäischen Ländern mit derselben Wallbox Ladeströme von bis zu 7,4 kW realisierbar. Wird das System von einem Elektriker entsprechend konfiguriert, koordiniert es die eigene Stromaufnahme mit allen anderen elektrischen Verbrauchern im Haushalt, um eine eventuelle Überlastung des Netzes auszuschließen.

Jeep Renegade 4xe an einer Easy Wallbox von Fiat Chrysler.
Jeep Renegade 4xe an einer Easy Wallbox von Fiat Chrysler.

FCA (Fiat Chrysler Automobiles) arbeitet mit Engine Eps auch bei der Modernisierung des Werks Mirafiori in Turin. Dort entsteht unter anderem das weltweit größte Vehicle-to-Grid-Netz (V2G), in dem die Akkus von Elektroautos als Zwischenspeicher und Puffer für das gesamte Stromnetz eingesetzt werden. 700 Fahrzeuge können mit einer Kapazität von 25 Megawatt das öffentliche Stromnetz stabilisieren, während sie geparkt ans Netz angeschlossen sind.

Ein weiteres Projekt in Mirafiori ist eine Photovoltaik-Anlage. Die Solarpaneele bedecken eine Fläche von rund 120.000 Quadratmetern auf Dächern sowie weitere 30.000 Quadratmeter auf 1750 überdachten Parkplätzen. Die Gesamtleistung beträgt 15 Megawatt. Mit dieser Anlage können mehr als 5000 Tonnen CO2 eingespart werden. Sie liefert nachhaltig die Energie, um Akkus der im Werk gebauten Elektro-Fahrzeuge aufzuladen. ampnet

Fotos: FCA