Die neuen Fiat 500 „Mirror“ Sondermodelle sind da!
Bei uns findet ihr alle Informationen zur neuen Optik, den Preisen, Motoren und der neuen Konnektivität um „Uconnect“ und „Mopar Connect“.

Spieglein, Spieglein an der Wand, welcher ist der schönste Fiat der 500er Familie im Land?
Gefühlt alle 3 Monate hauen die Italiener ein Sondermodell ihres 500er raus. Heute präsentieren wir Euch die „Mirror“-Edition. Sie kommt als Kleinstwagen/Cabrio Fiat 500 Mirror, als Crossover 500X Mirror und als Familienwagen 500L Mirror. Neben feinen optischen Retuschen zeichnen sich die Mirror-Modelle vor allem durch eine zeitgemäße Einbindung von Smartphones in das Entertainmentsystem „Uconnect HD LIVE“ aus. Die Option „Mopar Connect“ ist neu bei Fiat und bleibt den Mirror-Ausführungen vorbehalten.
Die „Mirror“-Modelle verdanken ihren Namen übrigens dem Begriff „Spiegeln“. Denn die bekannten Konnektivitäts-Systeme Android Auto und Apple CarPlay spiegeln den Inhalt des Smartphones auf dem Infotainment-Display des Autos wieder. So lässt sich das Smartphone über den Bildschirm im Auto steuern. Alles was man dafür tun muss ist, das eigene Smartphone via USB-Kabel mit dem 7-Zoll großen Monitor des Autos verbinden. Dieses Konzept ist nicht neu bei Fiat, kommt aber dank der neuen Sonderedition nun dem Fiat 500, Fiat 500X und Fiat 500L serienmäßig zugute.

Die Italiener nennen dieses System „Uconnect HD LIVE“. Es beinhaltet unter anderem eine Bluetooth-Freisprechanlage, mit der sich Telefongespräche wählen, annehmen und führen lassen. Zudem kann die Navigationssoftware des Smartphones im Auto benutzt werden, indem man sie auf den Auto-Monitor spiegelt. Es gibt die Möglichkeit, Nachrichten im Auto auf seinem Monitor übers Smartphone zu verschicken oder zu lesen. Und dann ist da noch das Audiostreaming über das Soundsystem des Wagens. Das optionale TomTom-Navigationssystem lässt sich damit sparen.

Außerdem kann der Bildschirm des Autos mit der optionalen Rückfahrkamera bespielt werden. Die 300 Euro teure Option „Mopar Connect“ bzw. die dazugehörige Telematik-Box ist ist bisher nur bei Premium-Fahrzeugen bekannt. Bei Fiat bleibt sie zunächst den Mirror-Modellen vorbehalten. Das neue Vernetzungs-Konzept beinhaltet viele Funktionen. Mit ihm lässt sich das Auto via Smartphone von außerhalb ver- und entriegeln. So kann auch die Tankfüllung, der Kilometerstand, der Reifendruck oder die Batterieladung per Smartphone checken. Außerdem kann man das Fahrzeug orten. Das ist nicht nur dann praktisch, wenn man den Parkort vergessen haben sollte, auch im Fall eines Diebstahls kann der Wagen so geortet werden. Verunfallt man mit dem Auto, nimmt es selbstständig Kontakt mit einem Callcenter auf. Reagiert niemand auf den Anruf, wird Hilfe zum jetzt lokalisierbaren Fahrzeug geschickt. Fiese Funktion für Fahranfänger: Die Eltern können bei voreingestellten Geschwindigkeit bei Überschreitungen informiert werden oder jederzeit den Aufenthaltsort checken. Die Nutzung des Systems ist in den ersten zwölf Monate kostenlos. Anschließend wird ein jährlicher Preis von etwa 79 Euro fällig.
Doch woran erkennt man die Sondermodelle?
Der Fiat 500 Mirror gibt sich an mehreren Logos mit „Mirror“-Aufschrift und Chromspangen zu erkennen. Einzigartig schimmert er in der optionalen Lackierung „Italia Blau“. Die Ausstattung der Mirror-Modelle ist mit 16-Zoll-Leichtmetalufelgen, Nebelscheinwerfern, einem verstellbaren Fahrersitz, schwarzen Stoffsitzen und dem 7-Zoll-TFT-Display umfangreich. Die Mirror-Edition lässt sich mit allen verfügbaren Motoren kombinieren.
Der Fiat 500X ist die Crossover oder SUV-Variante der X-Familie. Sie kommt besonders schick in der neuen optionalen Matt-Lackierung „Jeans Blau“. Auch sie scheint vom Chrom eingenommen und zeigt ihren Charakter an dem „Mirror“-Logo auf der B-Säule. Xenon-Scheinwerfer und schwarze 17-Zoll Felgen machen den Kleinen zum echten Hingucker. Als Motoren steht ein 1.6 Liter MultiJet-Turbodiesel mit 120 PS. Ein 1.6 Liter-TorQ-Benziner mit 110 PS und ein 1.3 Liter MultiJet mit 95 PS Aggregat zur Wahl.

Der Fiat 500L Mirror ist die Vernunfts-Variante und damit ideal für Familien. Trotzdem macht es mit dem aufpreispflichtigen riesigen Panorama-Dach und einer Kontrastlackierung ganz schön was her. In der Farbe „Venezia Blau“ mit Außenspiegeln und Dach in „Maestro Grau“ wird der 500L gleichsam zum Lifestyler. Zusätzlich ist auch er an den Mirror-Logos, den schwarzen 17-Zöllern, Nebelscheinwerfern und am Chrom-Glanz identifizierbar. Als Antriebe stehen eine CNG-Erdgas-Benzin-Variante, drei reine Benziner und zwei Diesel Motoren mit einer Leistungsspanne von 95 PS bis 120 PS zur Wahl.

Fazit:
Die Mirror-Sondermodelle von Fiat 500, Fiat 500X und Fiat 500L sind echte Hingucker. Mit „Uconnect“ und „Mopar Connect“ binden sie Smartphones in das System des Autos ein. In ihren Segmenten sind sie damit ganz vorn dabei. Preislich startet der Fiat 500 Mirror als Limousine bei 16.290 Euro und als Cabriolet Fiat 500C Mirror bei 18.890 Euro. Der Fiat 500L Mirror beginnt bei 16.990 Euro. Der Fiat 500X Mirror will mit mindestens 19.490 Euro bezahlt sein. Alle Mirror-Modelle sind ab sofort bei deutschen Fiat-Händlern erhältlich oder bestellbar.

Jan Weizenecker
Absolvent der Volks- und Betriebswirtschaftslehre der Albert-Ludwigs Universität Freiburg. Mal in kleinerem, mal in weiterem Radius, aber immer mit der nötigen Portion Humor, berichte ich seit 2012 über die Neuerscheinungen der Automobilwelt.
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