BMW präsentiert E-Kick-Scooter mit Radwegebenutzung
Als erstes Elektrokleinstfahrzeug nach der neuen Verordnung, welche nach Plänen der Bundesregierung in 2019 in Kraft treten wird, kann der elektrische Kick-Scooter BMW Motorrad X2City seinen Dienst in der Öffentlichkeit antreten. Neben dem Betrieb auf öffentlichen Straßen darf der BMW Motorrad X2City, ähnlich wie ein Fahrrad, Radwege benutzen.

Der BMW Motorrad X2City ist im Vorgriff auf die neue Fahrzeugklasse der Elektrokleinstfahrzeuge in Deutschland entwickelt worden.
Die Energieversorgung des Elektromotors übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku mit 408 Wh, der in das Trittbrett integriert ist. Damit sind – je nach Fahrweise – Reichweiten zwischen 20 und 30 km möglich. Der BMW Motorrad X2City beschleunigt auf bis zu 20 km/h, oder auf die vorgewählte Geschwindigkeitsstufe. Über das Bedienteil am Lenker stehen fünf voreinstellbare Geschwindigkeitsstufen (8, 12, 16, 18 und 20 km/h) zur Auswahl.
Der Gesetzgebung geschuldet sind hingegen die Versicherungspflicht und das Anbringen eines kleinen selbstklebenden Versicherungskennzeichens am Kennzeichenhalter. Ab dem Marktstart im Februar 2019 übernimmt BMW Motorrad für die ersten 2.000 verkauften BMW Motorrad X2City in Deutschland die Versicherungskosten für ein Jahr.

Gefahren werden darf der BMW Motorrad X2City mit der entsprechenden Fahrerlaubnis (mind. Mofa-Prüfbescheinigung) ab 15 Jahren. Der Preis beträgt in Deutschland 2.399 Euro.
Der Verkauf erfolgt ab dem 04. Februar 2019.
Fotos: BMW Motorrad
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Schön, dass man in Deutschland einen E-Scooter fahren darf. Absurd jedoch der Preis, dass sich scheinbar die 20km/h durchgesetzt haben, womit Konflikte mit E-Bikes auf dem Radweg vorprogrammiert sind, absurd die Versicherungspflicht, die nicht für Pedeltecs gilt aber für die langsameren E-Scooter. Armes Deutschland!