Audi darf Dieselkrise-Maßnahmen in Nordamerika durchführen
Fast drei Jahre nach Beginn der Dieselkrise kann Audi für all seine Dieselmotoren in den USA und Kanada eine konkrete Lösung anbieten. Die zuständigen Zulassungsbehörden stimmten nun auch bei der letzten von fünf Motorengenerationen dem vorgeschlagenen Maßnahmenpaket zu. Aufgrund dieser Entscheidung kann Audi für die letzten rund 8800 Diesel-Autos in Nordamerika mit der Umsetzung seines Aktionsplans beginnen.
Bei den ersten vier Motorengenerationen des 3.0 TDI hatte das Unternehmen seinen Kunden in den Vereinigten Staaten in Stufen bereits seit November 2017 konkrete Lösungen für ihre Fahrzeuge vorgeschlagen und von den Behörden freigegeben bekommen. Davon haben bislang rund 62 Prozent der betroffenen US-Kunden Gebrauch gemacht. In Kanada hatten die Maßnahmen anderthalb Monate später begonnen. Hier liegt die Quote aktuell bei rund 42 Prozent.
In den Modelljahren zwischen 2009 und 2016 bot das Unternehmen neben Audi A8, Audi A7 und Audi A6 auch Audi Q7 und Audi Q5 mit V6 TDI-Motoren zeitweise in Nordamerika an. ampnet
Ähnliche Beiträge
21. Januar 2026
Doppelt gefördert – stimmt das tatsächlich? Citroëns E-Auto-Rabatt mit extremem Preis-Effekt
Mit großem Pathos begrüßt Citroën die neue E-Auto-Förderung der Bundesregierung – und legt gleich selbst noch einen…
20. Januar 2026
Hyundai Staria Camper Concept: Ist das der neue VW-Killer?!
Der Hyundai Staria Camper Concept macht Eindruck – Friedbert von Der Autotester zeigt, was drinsteckt. Wird der…
19. Januar 2026
Ford verschenkt 5.000 € – oder doch nur Marketing? Autohersteller übertönt Förderchaos mit „Bonus für alle“
Während die Bundesregierung noch über Kriterien für die neue E-Auto-Förderung streitet, greift Ford in die Trickkiste:…





