Wüste statt Rennstrecke: Fernando Alonso hat zwei Tage lang den Toyota Hilux in der südafrikanischen Kalahari-Wüste getestet . Am 27. und 28. März tauschte der ehemalige Formel-1-Pilot Asphalt gegen Wüstensand, um die besonderen Anforderungen von Rallye Raids kennenzulernen.

Toyota schickt Fernando Alonso in die Wüste

Toyota Gazoo Racing South Africa hat Alonso gleich einen erfahrenen Mentor zur Seite gestellt: Der frühere Dakar-Gewinner Giniel de Villiers, der immer noch für das Team aktiv ist. Schließlich entwickelt der Hilux, mit dem Nasser Al-Attiyah und Mathieu Baumel die diesjährige Ausgabe gewannen, aus seinem 5,0-Liter-Achtzylinder 283 kW/385 PS und ein brachiales Drehmoment von 620 Nm.

Toyota schickt Fernando Alonso in die Wüste

Alonso absolvierte zwei verschiedene Strecken über acht und 17 Kilometer. „Ich verfolge die Rallye Dakar schon länger und dank Toyota Gazoo Racing hatte ich nun die Möglichkeit, den Dakar-Sieger Hilux hier in Südafrika zu testen“, freut sich Alonso. „Ich bin in den letzten Jahren verschiedene Serien und unterschiedliche Autos gefahren und das war eine große Chance. Es hat Spaß gemacht; sicherlich anders als das, was ich gewohnt bin, aber sehr interessant. Wir bauten langsam Geschwindigkeit auf und lernten Runde für Runde dazu. Es ist nicht einfach, die Unebenheiten zu lesen und zu wissen, wie viel Geschwindigkeit man haben muss, aber ich wurde jedes Mal selbstbewusster. Der Hilux fühlt sich großartig an; er hat guten Grip und Balance, viel Power und beeindruckende Bremsen. Es fühlte sich unglaublich an, dieses Auto zu fahren.“

Glyn Hall, Teamchef von Toyota Gazoo Racing South Africa und Fernando Alonso

Auch Glyn Hall, Teamchef von Toyota Gazoo Racing South Africa, ist zufrieden: „Es war eine tolle Erfahrung, mit einem Fahrer von Fernandos Format zu arbeiten. Es ist leicht zu verstehen, warum er so viel Erfolg bei Rundstreckenrennen hatte; er war sehr gut auf diesen Test vorbereitet und hat sich sehr bemüht, an den beiden Tagen so viel wie möglich zu lernen. Rallye Raid ist eine ganz andere Herausforderung als Rundstreckenrennen, aber Fernando machte beeindruckende Fortschritte und sah aus, als hätte er dabei viel Spaß gehabt.“

Fotos: Toyota