Tesla muss Rodungsarbeiten für geplante Fabrik stoppen
Der Elektroauto-Hersteller Tesla muss seine Rodungsarbeiten in Grünheide für seine geplante Fabrik stoppen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat die Rodung des Geländes vorerst gestoppt. Zwar erlaubte das Verwaltungsgericht die am Donnerstag begonnene Rodung, auf einen Eilantrag der Grünen Liga Brandenburg legte das OVG sie jedoch am Samstag wieder auf Eis. Das meldet der Nachrichtensender n-tv unter Berufung auf die Deutsche Presseagentur (dpa).
Seine Entscheidung begründet das OVG Berlin-Brandenburg demnach durch den erheblichen Fortschritt der Rodungsarbeiten, die in wenigen Tagen abgeschlossen sein könnten. Auch hält das Gericht den Antrag der Grünen Liga nicht von vorn herein aussichtslos und habe deshalb sofort tätig werden müssen. Das Landesamt für Umwelt hatte Tesla die Rodung der erworbenen 300 Hektar bereits erlaubt, obwohl es für die Fabrik noch keine Baugenehmigung gibt. Einwände gegen den Bau sind noch bis zum 5. März möglich. ampnet
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