Skoda Karoq – Tschechischer SUV mit dem Plus
„Für die Geburtsstunde eines völlig neuen Autos hat Skoda nicht zufällig die schwedische Hauptstadt Stockholm gewählt“, sagt Firmenchef Bernhard Maier vor 500 geladenen Gästen am Donnerstag in Schweden. Der tschechische Autobauer stellt den Nachfolger des Kompakt-SUV Yeti vor. Das Neue wechselt allerdings seinen Namen. Nicht nach dem Schneemenschen, soll der neu entwickelte Kompakt-SUV mehr benannt werden.
Es soll nun auf den Namen Karoq hören. Mit dem Namen will sich Skoda an die Schreibweise des Skoda Kodiaq anlehnen und so eine einheitliche Nomenklatur für bestehende und künftige SUV-Modelle schaffen. (Karoq? Name und Schreibweise haben ihren Ursprung in der Sprache der Alutiiq, einem Ureinwohner Stamm, der auf einer Insel vor der Südküste Alaskas lebt).

Außergewöhnliches Platzangebot im Innenraum
Die gewachsenen Außenmaße des Kompakt-SUVs führen zu großzügigen Platzverhältnissen im Innenraum. Das Auto misst jetzt 4.382 Millimeter in der Länge, 1.841 Millimeter in der Breite und 1.605 Millimeter in der Höhe. Der Größenzuwachs im Vergleich zum Skoda Yeti kommt zunächst den Passagieren zugute. Die Kniefreiheit beträgt nun 69 Millimeter. 

Unter der Haube: Insgesamt werden zunächst fünf Motorvarianten angeboten – zwei Benziner und drei Diesel. Neu im Kompakt-SUV-Programm sind die beiden Benziner und zwei Dieselmotorvarianten. Die Hubraumgrößen betragen 1,0, 1,5, 1,6 und 2,0 Liter, deren Leistungsspanne reicht von 85 kW (115 PS) bis 140 kW (190 PS). Alle Aggregate sind turbo-aufgeladene Direkteinspritzer mit bieten Start-Stopp-Technik und Bremsenergierückgewinnung. Der 2,0 TDI (Diesel) mit 140 kW (190 PS) fährt serienmäßig mit 4×4 Antrieb und dem 7‑Gang‑DSG vor. Der neue 1,5 TSI bietet als Besonderheit eine Zylinderabschaltung.




Fotos: Skoda/Der-Autotester.de
Cornelia Weizenecker
Ich bin die Frau bei Der-Autotester.de. Autos sehe ich nicht durch die rosarote Brille. Von heißen Kisten bleibe ich (meist) unbeeindruckt. „Hauptsache es fährt“, lasse ich aber auch nicht durchgehen. Ganz im Gegenteil. Ein Auto muss für mich vor allem alltagstauglich, umweltschonend und bezahlbar sein. Nur bei Cabrios und Oldtimern kann ich schwach werden. Elektroautos bringen mich zum Strahlen.
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