Passat GTE – Plug-In-Hybrid nun auch für den VW-Dauerbrenner
Der neue Passat GTE und Passat Variant GTE
Mit seinen über 40 Jahren ist der Passat einer der Dinos in der Volkswagen Modellpalette. Dass man bei den Wolfsburgern konsequent auf die Zukunft setzt, zeigt sich auch daran, dass jetzt auch der Passat eine wichtige Rolle in der Elektromobilitätsstrategie des Konzerns einnimmt. Im Klartext heißt das, dass nun auch der Modellklassiker als Plug-In-Limousine und -Variant Premiere auf dem europäischen Markt feiert.
Mit dem 1,4 Liter-TSI-Benzin-Motor und E-Maschine plus Hochvoltbatterie ausgestattet, ist der Passat neben XL1, e-Golf, e-Up und Golf GTE, das fünfte Modell aus Wolfsburg, das sich emissionsfrei bewegen lässt. Zumindest dann, wenn sein Strom aus erneuerbaren Quellen gewonnen wurde. Das ökologisches Bewusstsein des GTE-Fahrers spiegelt sich auch im besonderen Design des Stromers wieder. Die Kühlergrillmaske aus Chrom wird von einer zusätzlichen blauen Linie unterstrichen. Stilprägend sind das C-förmige LED-Tagfahrlicht und die Querspangen im Lufteinlass. Blau steht bei VW als Farbe für Elektromobilität und damit auch für den Plug-in-Hybrid.

Fährt man den umweltfreundlichen Passat und stärksten Plug-in-Hybrid im Volkswagen Angebot, sollte man sich zunächst mit seinen Betriebsmodi auseinandersetzen. Im rein elektrischen Betrieb erklimmt der GTE theoretisch die 50 Kilometer-Reichweite-Marke. In diesem Modus kann man maximal 130 Stundenkilometer schnell fahren. Der Fahrer kann entscheiden, ob er rein elektrisch oder kombiniert fahren werden.


Fazit:
Der Passat GTE besitzt mit dem Hybridantrieb das Rüstzeug für die Zukunft. Denn noch gibt es keine City auf der Welt, in der der Betrieb von Verbrennungsmotoren verboten ist. Noch nicht! Der rein elektrische Antrieb ist heute schon für die üblichen Kurz-Strecken-einsätze ausreichend. Dabei müssen die Kunden auch auf ihre Langstrecken-Ambitionen nicht verzichten. Dem Hybrid-Antrieb sei Dank. Fahrkomfort und Raumangebot unterscheiden sich nicht von den Passat, die mit reinen Verbrennungsmotoren ausgerüstet sind. Durch den „GTE-Schalter“ und dem phänomenalen Kick-down-Effekt des Stromers ist der GTE für mich in Puncto Fahrdynamik und Fahrspaß der aufregendste Passat. Doch wie so oft ist auch hier der Preis das Problem. Mit einem Startpreis von 44.250 Euro (inklusive dem serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebe) muss man ordentlich tief in die Tasche greifen.
Jan Weizenecker
Absolvent der Volks- und Betriebswirtschaftslehre der Albert-Ludwigs Universität Freiburg. Mal in kleinerem, mal in weiterem Radius, aber immer mit der nötigen Portion Humor, berichte ich seit 2012 über die Neuerscheinungen der Automobilwelt.
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