Opel bringt neue Diesel Kraftwerke für Mokka und Insignia
Opel ist wieder auf einem guten Weg. Die Unsicherheiten, die von der Muttergesellschaft in den USA ausgegangen sind, scheinen Vergangenheit. Im Gegenteil. Opel wird inzwischen zum Musterknaben im Konzern stilisiert. Der Marktanteil von Opel in Deutschland ist wieder größer. Der Aufwärtstrend der Marke mit dem Blitz im Logo drückt sich auch in der Zahl der bis 2018 geplanten neuen Modelle aus. 27 neue Opel Produkte sollen in den nächsten 3 Jahren auf den Markt kommen. Auf dem Anfang März startenden Automobilsalon in Genf wartet schon die nächste Opel Weltpremiere – der kleine Karl – zu Preisen ab 9.500 Euro. Opel investiert auch in die technologische Entwicklung. Dazu wurden neue Ingenieure eingestellt, die nicht zuletzt an der Verbesserung des Leistungsgewichts und an der Entwicklung neuer Motoren tüfteln.
Zwei neue „Flüsterdiesel“ erfüllen Euro 6
Für ihre Klein- und Kompaktwagen haben die Rüsselsheimer bereits neue, verbrauchsgünstige 3-Zylinder-Benzin-Aggregate eingeführt. Nun kommen zwei neue Diesel Motoren. So bekommt der Insignia einen neuen 2 Liter Selbstzünder. Für den Insignia ist das besonders wichtig, denn 85 Prozent seiner Käufer entscheiden sich für den Dieselantrieb. Ab 29.895 Euro ist die Insignia Limousine mit dem neuen Motor zu haben. Den Sports Tourer (Kombi) gibt’s ab 30.985 Euro. Der Vierzylinder bringt maximal 170 PS (125. KW) auf die Straße und stellt ein Drehmoment von 400 Newtonmetern bereit. In 9 Sekunden bringt er den Insignia auf Tempo 100. Schluss ist erst bei 225 Stundenkilometern. Opel gibt seinen kombinierten Normverbrauchswert mit 4,3 Liter auf 100 Kilometer an. Auf meinen ersten Testfahrten erschien im Display ein realer Verbrauch von 5,8 Litern. Der neue Diesel läuft tatsächlich besonders leise und vibrationsarm. Als Diesel ist er akustisch kaum noch zu erkennen. Schon aus unteren Drehzahlbereichen heraus spurtet er vom Start weg munter los. Dieser neue Diesel harmoniert bestens mit der leichtgängigen 6-Gang-Handschaltung.
„Mokka“ bekommt neuen 1,6 Liter Kompakt-Diesel
Das seit seiner Markteinführung 350.000 Mal verkaufte kompakte SUV „Mokka“ erhält einen neuen 1,6 Liter Selbstzünder, der mit den gleichen Leistungsdaten auch im „Zafira“ und im „Astra“ zu haben ist. Er leistet maximal 136 PS (100 kW) bei einem Drehmoment von 320 Newtonmetern. Mindestens 24.685 Euro muss der geneigte Käufer aufwenden, um den Mokka mit diesem verbrauchsgünstigen Dieselantrieb sein eigen nennen zu können. Der neue Diesel mit seinem leichten Alu-Zylinderblock glänzt durch sein geringes spezifisches Leistungsgewicht. Und wie sein 2-Liter-Bruder mit einem geringen Verbrauch. Auch er soll leiser sein, als seine Vorgänger. Tatsächlich ist sein Dieselherz kaum mehr als solches zu vernehmen. Als besonders leise könnte ich ihn auf meinen Testfahrten im Mokka allerdings nicht einstufen. Opel gibt den Mokka mit dem neuen Dieselantrieb mit einem Norm-Mix-Verbrauchswert von nur 4,1 Litern auf 100 Kilometer an. Während einer ersten Testfahrt hat er zwar knappe 6 Liter verbraucht, aber das ist für ein Kompakt-SUV beileibe kein schlechter Wert ist. Der neue Diesel passt wunderbar zum Mokka. In meinem Testwagen war er mit einer 6-Stufen-Automatik ausgestattet, mit dem der Klein-SUV durchaus bequem und doch dynamisch um die Ecken bewegt werden kann.
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