Niesmann + Bischoff mit neuen Grundrissen und Farben
Es ist kein Geheimnis, dass Reisemobile schon seit einigen Jahren in Deutschland einen wahren Verkaufsboom erleben. Kein Wunder, wenn es bei der anhaltend guten Nachfrage keinen großen Druck für die Hersteller gibt, in großer Zahl neue Modelle auf den Markt zu werfen. So hält man es auch bei Niesmann + Bischoff, wo man mit neuen Grundrissen, Änderungen im Detail sowie der Option einer individuellen Lackierung ins neue Modelljahr startet.
Neue Baureihen sind bei Niesmann + Bischoff erst einmal nicht in Sicht. Mit Arto, Flair und Smove sind die Polcher ja auch bereits recht gut aufgestellt. Für alle Modelle bietet das Unternehmen aus der Eifel die Option einer individuellen Lackierung an. Etwa im Farbton Frozen Red Metallic, mit dem auch sportliche Fahrzeuge von BMW lackiert werden. Der Wunsch nach Individualität ist allerdings nicht ganz billig, eine Komplettlackierung kostet 13 999 Euro. Für alle Baureihen kann man zum Multimediapaket gegen 1000 Euro Aufpreis ein neun Zoll großes Alpine-Multimedia-Gerät ordern.


Der Flair 920 EK soll vor allem mehr Komfort im Wohnbereich bieten. Er verfügt in einer knapp zwei Quadratmeter großen Küche über eine vergrößerte und optional in Mineralwerkstoff gehaltene Arbeitsfläche. Der neue Grundriss bietet eine L-Sitzgruppe mit ausreichend Platz für vier Personen und ein Sideboard neben der auf der Beifahrerseite angeordneten Wohncoach. Der Flair 920 LB bietet als zweiter Neuzugang der Baureihe eine Barversion mit Längsbetten. Der Flair 880 EK ist künftig optional mit einer kompakteren Sitzgruppe zu haben. Mit dem gewonnenen Platz realisiert Niesmann eine größere Küche mit reichlich Ablageraum.
Überarbeitet haben die Polcher den Flair 920 LF und den Flair 920 BF. Beide bieten künftig ein um zehn Zentimeter auf 1,60 Meter verbreitertes Heckbett. Für mehr Sicherheit und Komfort während der Fahrt ist für das neue Modelljahr ein Active Air Fahrwerk zu haben. Das elektronisch gesteuerte Luftfahrwerk bietet drei wählbare Fahrmodi.

Zu den (optionalen) Lederausstattungen gesellt sich zu den Farben Beige und Schwarz ein braunes Leder. Die Akkus des Aufbaus wanderten für einen tieferen Schwerpunkt nach unten, damit ist im Doppelboden nun Platz für mehr Stauraum, der gegen Aufpreis mit Aufbewahrungsboxen ausgerüstet werden kann. ampnet
Fotos: Niesmann + Bischoff
Ähnliche Beiträge
23. November 2017
Per Quote zu mehr Elektroautos auf der Straße
Die Zulassung neuer Elektrofahrzeuge kommt noch immer nur schleppend voran. Um das zu ändern, empfiehlt der…
27. April 2019
Verkaufsstart des Mink Campers geplant
Für viele Campingfans und Reisende ist es ein Traum: Einmal nach Island – am besten mit dem Reisemobil oder Wohnwagen.…
1. November 2014
Routenführung mit dem Smartphone – gewöhnliche Navis haben ausgedient
Das Siemens SXG75 war das erste Smartphone mit integriertem GPS-Empfänger. Bereits 2005 ermöglichte es die…
3. November 2020
Auto-China glaubt an ein Wiedersehen im April
Die in diesem Jahr neu gestartete Messe Auto-China soll im kommenden Jahr vom 21. bis 28. April stattfinden. Acht Tage…
24. August 2017
Umweltbundesamt: Software-Update reicht nicht
Das von den Autoherstellern eingeleitete Software-Update für moderne Diesel-Pkw reicht nach Einschätzung des…


















