Kompaktes Maserati-SUV Grecale (2023) fischt im attraktiven Teich des Porsche Macan
Neuer Wind aus dem Haus Maserati
Der Grecale ist da. Eigentlich sollte das kompakte Maserati SUV bereits im vergangenen Herbst debütieren. Die Stellantis-Fusion, die Chip-Krise und nicht zuletzt auch Corona sollen daran ihren Anteil gehabt haben. Nun kann man ihn konfigurieren. Zumindest, wenn man das nötige Kleingeld auftreiben kann, könnte der Maserati Grecale noch in diesem Jahr in der eigenen Garage stehen.

Das kompakte SUV Grecale fischt im attraktiven Teich des Porsche Macan
In der GT Variante (Basis) werden mindestens 71.519 Euro für das klassisch gezeichnete SUV mit der leicht nach hinten abfallenden Dachlinie und zurückhaltend ausgestellten Radhäusern fällig. Wenn er so vor mir steht, erinnert nicht wenig an seinen großen Bruder, den Levante. Nur eben alles etwas kompakter. Auffällig sind die hoch positionierten Frontscheinwerfer mit ihrer ovalen Form. Eine erste Sitzprobe im Innenraum macht bereits deutlich, dass hier kaum weniger Raum bereit steht, wie im Levante. Das liegt wohl insbesondere an der Verwendung der Plattform, auf der auch der Alfa Romeo Stelvio baut.
Die Antriebe
Für den Maserati Grecale wird es keinen Diesel-Antrieb geben. Dafür elektrifizierte Benziner mit Mild-Hybrid-Unterstützung. Während der bereits erwähnte „GT“ eine Leistung von 300 PS (221 kW) bereitstellt und daraus eine Beschleunigung von 5,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zaubert, schafft der „Modena“ (ab 81.991 Euro) mit seinen 330 PS (243 kW) diesen Spurt in 5,3 Sekunden. So ganz klar wird mir nicht, warum die Italiener zwei gleiche Motoren diesem geringen Unterschied an den Start bringen. Die Top-Motorisierung bekommt der „Trofeo“ (ab 111.003 Euro) mit seinen 530 PS (390 kW) leistenden 6-Zylinder auf die Straße. Diese „bella macchina“ ist bereits aus dem spektakulären Supersportwagen MC20 bekannt. Der Motorsound des Grecale kommt übrigens bei allen Varianten ohne elektronischen Verstärker aus.
Moderner Innenraum
Im Innenraum haben die Designer gegenüber dem Levante offensichtlich deutlich aufgeräumt und modernisiert. In meinen Augen auf den ersten Blick sehr gelungen. Zwei übereinander angeordnet 12,3 und 8,8 Zoll Screens fangen das Auge. Hinter dem Lenkrad werkelt ein volldigitales Instrumentendisplay. Ein Eyecatcher ist auch die digitale Uhr im Zentrum des Armaturenbretts (siehe unser Foto). Sie leuchtet zudem bei der Eingabe von Sprachbefehlen auf. Selbstverständlich lassen sich in einem neu entwickelten Auto die Smartphones per Android Auto oder Apple Car Play einbinden. Hier sogar zwei Smartphones gleichzeitig.

Bereits konfigurierbar
Gebaut wird der Grecale im Maserati Werk in Cassino. Im zweiten Halbjahr 2022 sollen die ersten Stücke zu den Händlern rollen. Wir freuen uns auf die erste Testfahrt.
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