Hängt am Kabel – Der neue Kia Optima Plug-in-Hybrid
Im Rahmen der Pressevorstellung des neuen Kia Optima Sportswagon wurde wurde auch der Plug-In Hybrid (PHEV) der Kia Optima Limousine vorgestellt. Also haben wir die Gelegenheit genutzt und auch diesen neuen Koreaner auf einer kurzen Strecke bewegt.
Was kann der Kia Optima PHEV?
Optisch erkennt man die Plug-In Hybrid Variante der Kia Optima Limousine auf den ersten Blick an den aerodynamisch optimierten Stoßfängern vorne und hinten, sowie dem aktiven Kühlergrill. Er je nach Kühlungsbedarf des Antriebs öffnet oder schließt er sich, um für einen besseren Wärmehaushalt und Wirkungsgrad des Motors zu sorgen. Am linken Kotflügel erkennt man die Besonderheit des Kia Optima Hybrid, den Stromanschluss. Mit Hilfe eines Typ2 Ladekabels kann der 9,8 kWh fassende Lithium-Polymer Akku in rund 6 Stunden an der Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Mit voller Akkuladung soll dann eine rein elektrische Reichweite von 54 Kilometern möglich sein – allerdings nur bei gezügeltem Gasfuß. Nutzt man den verbauten 2,0-Liter-Vierzylinder-Verbrenner mit seinen 156 PS zusammen mit dem 67 PS leistenden Elektromotor, so ergibt sich eine Systemleistung von stolzen 205 PS und einem Drehmoment von 375 Nm. Mit diesen Leistungsdaten (bezogen auf das Drehmoment) übertrumpft er sogar den Kia Optima GT. Dank des 55 Liter fassenden Kraftstofftanks kommt der Kia Optima PHEV rein rechnerisch bei optimalen Bedingungen auf eine theoretische Reichweite von knapp 1.000 Kilometer.
Der Fahreindruck

Die Kosten

Das (Zwischen-) Fazit
Leider können wir hier kein abschließendes Ergebnis verkünden. Denn der Testzeitraums war kurz und das Akkupaket nahezu leer. Wir werden aber versuchen, einen Testwagen für einen ausführlichen Praxistest von Kia zu bekommen, damit wir uns ein abschließendes Urteil bilden können. Was wir bisher erleben konnten, macht auf jeden Fall Lust auf mehr! Dieses Mehr wird Kia auch Mitte 2017 liefern. Zumindest mehr Nutzraum. Denn dann wird auch der Kia Optima PHEV als praktischer Sportswagon (Kombi) in den Handel kommen. Der Aufpreis von 900 € dürfte hier gehalten werden. Damit wäre der Kia Optima PHEV Sportswagon ein heißer Konkurrent für den VW Passat GTE Variant.
Fotos: Tobias Kempe
| Antrieb |
2,0 l Vierzylinder Saugmotor + Elektromotor |
| Leistung Benziner |
115 kW ( 156 PS ) / 196 Nm |
| Leistung E-Antrieb |
50 kW ( 68 PS ) / 205 Nm |
| Systemleistung |
151 kW ( 205 PS ) / 375 Nm |
| Reichweite elektrisch |
54 km |
| Reichweite kombiniert |
980 km |
| Ladezeit 9,8 kWh Akku mit 230V |
~ 6 Stunden |
| Vmax elektrisch |
120 km/h |
| Vmax |
192 km/h |
| 0 – 100 km/h |
9,4 s |
| Verbrauch lt NEFZ |
1,6 l/100km // 34 g/km CO2 |
| Preis |
ab 40.490 € |
Matthias Gill
Neudeutsch als Petrolhead bezeichnet, ist Matthias seit frühester Kindheit mit dem Thema Auto verbunden. Als Öko- und Verbrauchsking verschrien, beherrscht er aber auch die flotte Art der Fortbewegung und übt gern auch mal konstruktive Kritik. Er testet nicht nur Fahrzeuge, er lebt sie auch. Ob Motorrad, LKW oder jegliche Art von Fahrzeug, er will stets wissen was die Stärken und Schwächen sind und gibt sie offen an Euch weiter.
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