Die Höllenkatze kommt nach Deutschland: Volle Ladung
Da können die Power-Limousinen von BMW, Audi und Mercedes-AMG einpacken: Der Dodge Charger SRT Hellcat kommt jetzt über Umwege nach Deutschland. Wie Fans von PS-starken US-Cars wohl sofort erraten, zeichnet dafür der Münchner Tuner Geigercars verantwortlich. Ebenso logisch ist, dass es Karl Geiger nicht bei den 707 PS der Serienversion belässt.
Der Kompressor-Achtzylinder-Motor mit 6,2 Liter Hubraum verdient natürlich eine Sonderbehandlung: Durch ein Leistungs-Kit aus Edelstahl-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung, Luftfilter-Box und eine neue Software-Abstimmung bringt es die Höllenkatze auf 575 kW/782 PS. Das maximale Drehmoment steigt von 880 auf 923 Newtonmeter. Kostenpunkt: 7.900 Euro.
Durch die Kraftkur sprintet das mit einem 8-Gang-Automatikgetriebe ausgestattete Geschoss in 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht 336 km/h Spitze. Damit das funktioniert und auch sicher ist, muss aber nach Ansicht der Spezialisten auch in anderen Bereichen aufgerüstet werden. Für eine gute Kurvenlage kommt beim Charger SRT Hellcat deshalb für 4.900 Euro inklusive Montage ein voll einstellbares KW-Gewindefahrwerk zum Einsatz.
Und auch entsprechendes „Schuhwerk“ muss sein. In diesem Fall schienen den Münchnern mächtige 22-Zöller angemessen, die als Komplettradsatz mit Reifen der Größe 265/30R22 vorn und 295/25R22 hinten mit weiteren 5.900 Euro zu Buche schlagen. Und auch die auffällige giftgrüne Sonderlackierung für 4.900 Euro ist beileibe kein Schnäppchen.
Als Komplettfahrzeug steht der Charger SRT Hellcat by Geigercars mit 110.500 Euro in der Preisliste. Wer mit etwas weniger Exklusivität zufrieden ist, der kann auch die Basis-Variante mit 707 PS für 86.900 Euro bestellen. Auf deutschen Straßen ist man sicher auch damit schon ein ziemlich bunter Hund – unabhängig von der Lackierung. mid/ts
Bildquelle: Geigercars
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