CMT 2017: Womondo baut beim Campen auf Opel Movano
Vier wintertaugliche Campingbus-Ausbauten auf Basis des Opel Movano zeigt der neue Hersteller Womondo zur CMT (14.-22.1.2017) in Stuttgart. Potenzielle Käufer können die Campingbusse mit verschiedenen Dekoren, Lacken und Böden individualisieren. Rund 10 000 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten soll es für die Camping-Kastenwagen gebe. Serienmäßig sind die Fahrzeuge mit einer Truma Combi Gasheizung und einer Warmwasser-Bereitung ausgestattet, damit sollen die Mobile wintertauglich sein.
Spannend: Der neue Hersteller aus Uslar garantiert Lieferzeiten von maximal 120 Tagen. Wegen der aktuell hohen Nachfrage müssen Kunden bei anderen Herstellern und Marken teilweise bis zu zwölf Monate auf ein nach eigenen Wünschen ausgestattetes Neufahrzeug warten.
Der Primo ist mit 554 Zentimetern Außenlänge (Breite 237 Zentimeter) die kleinste Campingbus-Baureihe von Womondo. Sie verfügt über je zwei Sitz- und Schlafplätze. Das Querbett im Heck ist 175 x 140 Zentimeter groß. Wie auch in den größeren Bussen ist ein Bad an Bord, ausgestattet mit klappbarem Waschbecken, Cassetten-WC und Dusche. Die Küche bietet ein Edelstahl-Spülbecken, einen einflammigen Gaskocher und einen 80 Liter fassenden Kühlschrank. Heizung und Warmwasseraufbereitung gehören ebenfalls zur Grundausstattung. Die Palette der Motoren des städtetauglichen 3,3-Tonnen-Campers reicht – wie auch bei den anderen Modellen – von 81 kW / 110 PS bis zu 125 kW / 170 PS.
Die nächst größere Variante ist der 619 Zentimeter lange Momento, der bis zu vier Personen transportieren kann und drei Schlafplätze bietet. Dabei ist das im Heck angeordnete Längsbett 195 x 140 Zentimeter groß. Die mit einem zweiflammigen Kocher und 96 Liter fassendem Kühlschrank ausgestattete Küche fällt etwas größer aus als im Primo. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 3,5 Tonnen.
Vier Sitz- und Schlafplätze – und damit Platz für die ganze Familie – bietet der 6,85 Meter lange Grando. Das Längsbett im Heck des 3,5–Tonners misst 200 x 140 Zentimeter. Mit einerSstehhöhe von rund zwei Metern schlägt der Grando die kleineren Modelle Momento und Primo um rund 15 Zentimeter.
Viertes Modell ist der Agilo. Er ist dem Momento in den Abmessungen ähnlich, aber für zwei Personen konzipiert und soll körperlich beeinträchtigten Personen mobiles Reisen und Urlauben ermöglichen. Mit einem Lift gelangt man ins Fahrzeug, in dem es auch für Rollstuhlfahrer genügend Bewegungsfreiheit geben soll. Der Fahrerplatz kann mit Handgas ausgerüstet werden. Das Fahrzeug wird gemeinsam mit den Kunden auf dessen individuelle Bedürfnisse und Wünsche ausgerichtet.
Bis auf das in Deutschland gefertigte Modell Agilo baut Womondo alle Busse in Slowenien, wo die Fahrzeuge bereits seit Jahren produziert werden.
Die Grundpreise dürften bei 49.900 Euro für den Primo starten, für den Momento dürften ab 53.900 Euro zu zahlen sein. Ab 60.900 Euro wird es vermutlich einen Grando geben, für den Agilo muss man mit einem Preis ab 69.900 Euro rechnen. In diesem Jahr plant Womondo ein Netz von etwa 50 Händlern deutschlandweit aufzubauen. Bei eventuellen Problemen soll eine Rund-um-die-Uhr-Hotline weiterhelfen. ampnet
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