Was ist deutschen Autofahrerinnen im Zusammenhang mit ihrem Auto und ihrer Werkstatt besonders wichtig? Dieser Frage ist die Deutsche Automobil Treuhand jetzt anhand der Daten aus dem aktuellen DAT-Report 2019 nachgegangen.

Klar und eindeutig ist: 81 Prozent der Frauen haben Spaß am Autofahren und sogar 89 Prozent fühlen sich ohne Auto in ihrer Mobilität eingeschränkt. Wichtig ist auch der technische und optische Zustand des Untersatzes: 86 Prozent legen großen Wert auf einen ordentlichen Auftritt – auch, weil regelmäßige Wartung und Pflege den Wiederverkaufswert erhöht und dem Werterhalt dient.

Selbst schrauben und basteln? Eher nicht! Ein Drittel der befragten Frauen bestätigt zwar, die technischen Funktionen ihres Autos zu kennen, doch nur 16 Prozent der Befragten suchen bei Störungen der Fehler selbst.

„Frauen sind ihrer Werkstatt treu“, so die DAT: 80 Prozent der Pkw-Halterinnen lassen Wartungs- und Reparaturarbeiten immer in derselben Werkstatt durchführen und 35 Prozent wollen immer vom gleichen Service-Mitarbeiter betreut zu werden.

Nach der geographischen Lage, die für gut die Hälfte der Frauen ausschlaggebend ist, steht der Faktor Mensch gleich an zweiter Stelle. Die Freundlichkeit des Personals und die gute Betreuung sind mit 44 und 43 Prozentpunkten die wichtigsten Gründe für die Wahl des Kfz-Betriebs.

„Das Klischee des gespaltenen Verhältnisses zwischen Frau und Auto ist schon lange nicht mehr zeitgemäß“, sagt Uta Heller, Projektmanagerin Marktforschung der DAT. Das Auto bedeute für die Frauen weit mehr als ein Fortbewegungsmittel. mid