Dacia Sandrider soll 2025 bei der Rallye Dakar starten
Dacia Sandrider
Dacia will mit dem Prototyp Sandrider ab 2025 an der Rallye Dakar und der World Rally-Raid Championship (W2RC) starten. Der Sandrider wurde speziell für den Rallye-Einsatz entwickelt. Das Layout des Sandrider wurde auf das Wesentliche reduziert Sein schnörkelloses Äußere stammt aus dem hauseigenen Dacia Designstudio. Das Fahrzeug verfügt nur über solche Karosserieteile, die absolut notwendig sind. Es gibt keinerlei dekorative oder überflüssige Teile.

Ein verstärkter Hilfsrahmen und verstärkte Stoßfänger, eine Karosserie aus Karbon, eine Aufhängung mit doppelten Querlenkern und ein 4×4-Antrieb wurden speziell für die harten Anforderungen von Rallye-Raid-Veranstaltungen entwickelt. Ein innovatives elektrisches System soll auch unter schwierigsten Bedingungen für eine optimale Stromversorgung aller Teile an Bord sorgen.

Die Sabelt Sitze sind mit speziellen antibakteriellen Stoffen gepolstert, die Feuchtigkeit schnell nach außen abführen. Um die Temperatur im Innenraum des Sandrider niedrig zu halten, integrierten die Designer Anti-Infrarot-Pigmente direkt in die Karbon-Karosserieteile des Fahrzeugs. Für dieses Verfahren meldete Dacia ein Patent an.

Die Reserveräder sind zum leichteren Wechsel nicht abgedeckt. Ebenso kann die Besatzung schnell auf das Bordwerkzeug zugreifen, ohne eine Kiste öffnen zu müssen.
Die Entwicklungsteams betrieben hohen Aufwand, um das Fahrzeug leichter zu machen und den Kraftstoffverbrauch zu senken. Ergebnis: Das Gesamtgewicht des Sandrider sank gegenüber vergleichbaren Prototypen um rund 15 Kilogramm. Dacia erreichte dies durch ein leichteres Rohrrahmenchassis, den Verzicht auf alle überflüssigen Karosserieteile und die Verwendung von Karbon für eine Vielzahl anderer Teile.

Antrieb mit synthetischem Kraftstoff von Aramco
Der Motor des Sandrider wird zudem mit synthetischem Kraftstoff betrieben, der von Aramco geliefert wird. Dies ist eine einfache und erschwingliche Lösung, um die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Die von Aramco entwickelten synthetischen Kraftstoffe kombinieren Wasserstoff, der mit erneuerbarer Energie gewonnen wird, mit gebundenem CO2. Ergebnis ist ein kohlenstoffärmerer Kraftstoff, der für moderne Motoren geeignet ist.

Sein Motorsportdebüt soll noch bei der Rallye du Maroc 2024 stattfinden, dem marokkanischen Lauf zur Rallye-Raid-Weltmeisterschaft (W2RC) vom 5. bis 11. Oktober 2024.
Die wichtigsten Merkmale des Sandrider
| FIA-Kategorie: | Ultimate T1+ |
| Chassis: | Rohrrahmen |
| Karosserie: | Kohlefaser |
| Motor: | V6, 3,0 Liter, Twin-Turbo, Direkteinspritzung |
| Maximale Leistung: | 265 kW/360 PS bei 5.000 1/min |
| Maximales Drehmoment: | 540 Nm bei 4.250 1/min |
| Antrieb: | 4×4 |
| Getriebe: | 6-Gang sequenziell |
| Aufhängung vorne/hinten: | Doppelquerlenker |
| Federweg: | 350 mm |
| Räder: | 17 Zoll Aluminium |
| Reifen: | BF Goodrich, 37 Zoll |
| Länge x Breite x Höhe: | 4.140 x 2.290 x 1.810 mm |
| Radstand: | 3.000 mm |
| Überhang vorne/hinten: | 590/550 mm |
Fotos: Dacia
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenÄhnliche Beiträge
31. Oktober 2016
Renault Mégane Grandtour – Praktischer Kombi in schönem Blechkleid
Auch wenn er nicht wirklich sexy ist: Der gute alte Kombi braucht sich in seiner jeweiligen Klasse in puncto Nutzwert…
18. September 2017
Alfa Romeo erweitert Giulietta-Palette
Alfa Romeo erweitert die Modellpalette der Giulietta ab Anfang Oktober um die Ausstattungsvariante Sport. Äußeres…
17. Mai 2016
Wolfgang Niedecken im Skoda auf Tour
Wolfgang Niedecken bekennt sich zu Skoda. Die Koffer sind gepackt und die Gitarre auch: Morgen (18. Mai) startet…
10. Juli 2022
Dethleffs Globetrail (2022) – Bezahlbarer Campervan auf Fiat Ducato 
Dethleffs Globetrail 600 Von klassischen Reisemobil-Herstellern ausgebaute Kastenwagen finden immer mehr Freunde.…
29. November 2017
Deutsche befürworten Fahrverbote bei Grenzwert-Überschreitungen
Reine Luft schlägt individuelle Mobilitätsbedürfnisse: Diese Meinung vertreten 62 Prozent der Deutschen in einer…







