Rolls-Royce Cullinan: Ein Fall für James Bond

Rolls-Royce Cullinan: Ein Fall für James Bond

Das erste Luxus-SUV der Marke Rolls-Royce nimmt langsam Gestalt an. Bevor der mächtige Koloss auf Rädern zur Erprobung auf eine Welt-Tournee geschickt wird, zeigen die Briten jetzt erste Bilder. Die Front des Allradlers wirkt wuchtig und verläuft fast senkrecht. Der Kühlergrill ist mächtig, so wie man es von einem Rolls-Royce gewohnt ist. Ansonsten kommt das Fahrzeug im Zebra-Look der Erlkönige daher. Fakten, Zahlen und technische Daten bleiben unter Verschluss, ganz so wie die britischen Kronjuwelen im Tower von London.

„Cullinan“ nennt Rolls-Royce dieses Projekt. Das erinnert irgendwie an einen James-Bond-Film, in dem Geheimagent „007“ die einzigartigsten Autos der Welt fahren darf. Und die hat der berühmte Quartiermeister „Q“ für den britischen Geheimdienst MI6 entwickelt – fiktiv natürlich. Doch der „Cullinan“ soll tatsächlich auf die Straße kommen. Das wird allerdings nicht vor 2018 passieren. Und bis dahin wird das SUV ausgiebig unter allen erdenklichen Bedingungen getestet. Los geht es kurz nach Weihnachten am Polarkreis, danach geht es in die Hitze des Mittleren Ostens.

Gefertigt werden soll das SUV am Hauptstandort im englischen Goodwood. Laut Peter Schwarzenbauer, im BMW-Vorstand für die Luxus-Marke zuständig, sowie Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös wird es ein Fahrzeug „mit hohem Aufbau und völlig neuer Aluminium-Architektur“. Und wer weiß: Vielleicht hat ja am Ende doch der legendäre „Q“ seine Hände im Spiel. mid

Foto: Rolls-Royce