M-Sport Ford macht den Fiesta WRC schön
Dass das World Rally Car auf Basis des Fiesta auf den Wertungsprüfungen der Rallye-Weltmeisterschaft blitzschnell unterwegs ist, hat das Team M-Sport Ford in den vergangenen beiden Jahren mit drei gewonnenen WM-Titeln gezeigt. Dass der Turbo-Allradler auch 2019 zu den Sieganwärtern zählt, daran arbeitet die Mannschaft von M-Sport-Chef Malcolm Wilson vor dem WM-Auftakt rund um Monte Carlo. An der entsprechenden Optik soll es auf jeden Fall nicht scheitern: Das von einem rund 380 PS starken Ford EcoBoost-Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum angetriebene Wettbewerbsgerät startet am 22. Januar im französischen Gap mit einem kraftvollen Design in die neue Saison, die nunmehr 14 WM-Läufe umfasst.
Im Mittelpunkt des neuen Farbschemas, das erstmals seit 2016 wieder zu dem für Ford charakteristischen Blau zurückkehrt, steht auf der Motorhaube das weltbekannte Markenlogo des Kölner Autoherstellers. Weitere Partner des Teams wie Michelin, Castrol und die M-Sport-Eigenmarke MS-RT sind ebenfalls gut erkennbar vertreten. Die Flanke des Zweitürers ziert das Grundlayout des neuen M-Sport Evalution Centre. Die neue State-of-the-Art-Teststrecke vor den Toren des Rennstalls in Dovenby Hall nahe des britischen Cockermouth wird noch in diesem Jahr eröffnet.
Bereits im Dezember hatte M-Sport sein Fahreraufgebot für 2019 bekanntgegeben. Elfyn Evans, der die vergangene Saison mit zwei Podestplätzen als Siebter abschloss, bleibt ein weiteres Jahr im Team. Der 30-jährige Waliser erhält mit dem aus Nordwestengland stammenden Scott Martin einen neuen Copiloten. Im zweiten Ford Fiesta WRC des Teams bestreitet der 24 Jahre junge Teemu Suninen sämtliche WM-Läufe. In seinem dritten Jahr bei M-Sport steuert der Finne dabei erstmals in seiner Karriere ein Werksauto der höchsten Ausbaustufe. Ihm zur Seite sitzt als neuer Copilot sein 40-jähriger Landsmann Marko Salminen. Bei der Rallye Monte Carlo und der Rallye Schweden ergänzt Pontus Tidemand das Aufgebot in einem dritten Werks-Fiesta WRC. Der 28-Jährige aus der schwedischen Region Värmland hatte 2013 in einem Fiesta R2 des Teams den Titel des Junioren-Weltmeisters geholt und saß 2014 bei seiner Heimrallye erstmals am Steuer eines World Rallye Cars. 2017 gewann Tidemand die WRC-2-Fahrerweltmeisterschaft.
Fotos: Ford/Der-Autotester.de
Ähnliche Beiträge
8. April 2023
Karmann Duncan 545 – Campervan mit Bad und Heckküche – auf Ford Custom Basis
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren
29. Dezember 2021
Was sich 2022 für Autofahrer ändert – Neuerungen
Das Jahr 2022 bringt für Autofahrer einige Neuerungen mit sich. Eine davon verlangt nach Ansicht des ADAC schon jetzt…
20. Oktober 2018
Volkswagen baut in China sein erstes Elektroauto-Werk
Die Produktion soll 2020 beginnen; heute erfolgte im chinesischen Anting (Shanghai) der erste Spatenstich für das…
13. April 2018
Dank Ququq campen im Toyota Land Cruiser
Mit der Campingbox für den Proace Verso begann im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit von Ququq und Toyota. Jetzt legt…
6. Januar 2022
VinFast möchte in Deutschland E-Autos bauen
Der vietnamesische Autohersteller VinFast und die Germany Trade & Invest suchen nach einem gemeinsamen Standort…













