Hyundai und Ineos wollen gemeinsam Wasserstoff voranbringen
Einer der weltweit größten Chemiekonzerne arbeitet künftig mit einem der großen Automobilhersteller zusammen: Ineos und Hyundai haben eine Partnerschaft für die Erforschung von Möglichkeiten in der Wasserstoffwirtschaft vereinbart. Im Fokus stehen zunächst Projekte des öffentlichen und privaten Sektors, die sich auf die Entwicklung der Wasserstoff-Wertschöpfungskette in Europa konzentrieren.
Noch ist das Tankstellennetz bekanntermaßen recht dünn. In Deutschland gibt es bisher nur ungefähr 80 Wasserstoffstationen für den Straßenverkehr, in Italien sind es zum Beispiel nur zwei Orte. Auf der anderen Seite entstehen bei Ineos heute bereits jährlich 300.000 Tonnen Wasserstoff als Nebenprodukt der chemischen Industrie. Diese Menge reicht bereits für mehr als 30 Milliarden Kilometer Fahrleistung. Die Konzerntochter Inovyn ist die größte Betreibergesellschaft für die Wasserstoff-Elektrolyse in Europa.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Seit 2013 hat Hyundai mit dem ix35 und aktuell mit dem Nexo ein Modell mit serienmäßigem Wasserstoffantrieb im Portfolio und gehört zu den führenden Herstellern in diesem Bereich. Mit der Auslieferung von sieben Wasserstoff-Lkw in die Schweiz ist die Marke auch der erste Lieferant von in Serie produzierten Brennstoffzellen-Trucks weltweit. Der koreanische Autokonzern sieht in Brennstoffzellenfahrzeugen eine echte Alternative zu batterieelektrischen Antrieben. Bis 2030 planen die Koreaner ein Produktionsvolumen von 700.000 Fahrzeugen.
Ineos-Firmenchef Jim Ratcliffe ist kürzlich selbst unter die Autobauer gegangen und befindet sich gerade im finalen Entwicklungsstadiums seines Geländewagens Grenadier. Beide Unternehmen prüfen daher auch die Möglichkeit, das Brennstoffzellensystem von Hyundai in das Fahrzeug von Ineos zu implementieren. ampnet
Ähnliche Beiträge
25. August 2020
VW ID 3 soll über 100 Kilometer mehr schaffen als angegeben
Der Volkswagen ID 3 hat bei einer Effizienzfahrt seine Normreichweite um über 100 Kilometer überboten. Das Elektroauto…
9. Mai 2018
Die Not mit der Parkplatznot für Lkw
Nicht nur auf den deutschen Autobahnen wird es immer voller. Auch an den Fernstraßen herrscht erhebliche Platznot,…
17. Februar 2020
Kia macht mit ersten Fotos auf neuen Sorento neugierig
Kia zeigt die ersten offiziellen Fotos des neuen Sorento, der am 3. März auf dem Genfer Automobilsalon seine…
3. Juli 2017
Vario Signature 1200: Luxus-Landyacht aus Bohmte
Bei Fachmedien und dem Publikum erregen die echten „Dickschiffe“ immer das meiste Aufsehen: In diesem Jahr dürfte der…
23. Februar 2018
Weltpremiere des neuen Toyota AYGO in Genf 2018
Auf dem Genfer Automobilsalon 2018 (8. bis 18. März) feiert der kleine Stadtflitzer von Toyota, der AYGO,…








ist schon klar, für 80 000 Euro bekommt man hier ein tolles Fahrzeug, aber Moment mal. Für dieses und für weit weniger Geld bekomme ich auch heute schon ein schickes E-Auto von Tesla oder von anderen Herstellern, das ich zu Hause zur Not an die Steckdose hängen kann oder an einem der vielen Ladepunkte im Land aufladen kan. Ein zugegeben hübsches Auto, keine Frage. Es hat nur leider den falschen Antrieb.