Mit der Studie Precept blickt Polestar auf dem Genfer Automobilsalon (Publikumstage: 5.-15.3.2020) in seine Zukunft. Der viertürige Grand Tourer der Elektro-Performancemarke von Volvo verfügt über einen Radstand von 3,10 Meter und einen Lidar-Pod auf dem Glasdach, der die beiden Radarsensoren und die hochauflösende Kamera an der Front ergänzt. Herkömmliche Seitenspiegel werden durch Kameras ersetzt, der Innenspiegel weicht ebenfalls einem digitalen Bildschirm samt Weitwinkelkamera am Heck des Fahrzeugs. Durch den Verzicht auf eine Heckscheibe erstreckt sich das Glasdach des Polestar Precept bis hinter hinter die Rücksitze.

Polestar Precept

Bei der Materialauswahl setzt Polestar auf Nachhaltigkeit. Die Verbundwerkstoffe von Bcomp für Innenverkleidungen und Rückenlehnen, die aus Flachs hergestellt werden, bieten gegenüber herkömmlichen Materialien erhebliche Verbesserungen, darunter eine Gewichtsersparnis von bis zu 50 Prozent und eine Reduzierung des Verschnitts von Kunststoffen um bis zu 80 Prozent. Die Sitzflächen werden aus recycelten PET-Flaschen im 3-D-Verfahren gestrickt, die Polster und Kopfstützen aus recyceltem Korkvinyl, während die Teppiche aus recycelten Fischernetzen hergestellt werden.

Die nächste Generation des Android basierten Infotainmentsystem münzt auf der engen Zusammenarbeit von Polestar mit Google. Ein vergrößerter 15-Zoll-Touchscreen in der Mitte ergänzt das 12,5-Zoll-Fahrerdisplay. Eye-Tracking erfasst den Blick des Fahrers und steuert den Inhalt der verschiedenen Bildschirme entsprechend. Näherungssensoren verbessern die Benutzerfreundlichkeit. Das charakteristische Polestar-Emblem schwebt holographisch in einem massiven Stück schwedischen Kristalls zwischen den Kopfstützen der Rücksitze. ampnet

Fotos: Polestar