Ford hat den Transit Custom renoviert
Ford hat seinem Lieferwagen Transit Custom außen wie innen überabreitet. Bessere Ergonomie und Konnektivität und eine neue Nase sind die Erkennungsmerkmale des gelifteten Transporters.
Der neue Ford Transit Custom wird ab September 2017 bestellbar sein, der Auslieferungs-Start ist für Anfang 2018 vorgesehen. Angetrieben wird das Nutzfahrzeug von einem 2,0-Liter-Dieselmotor, der die Euro 6-Abgasnorm erfüllt und in drei Leistungsstufen zu haben ist: mit 77 kW/105 PS, 96 kW/130 PS und 125 kW/170 PS. Auf Wunsch bietet Ford ein 6-Gang-Automatikgetriebe und eine Luftfederung für die Hinterachse, die ausschließlich für Kombi-Modelle mit Pkw-Zulassung verfügbar ist.

Markanteste Neuerung beim Transit Custom ist die Front mit dem stark betonten Kühlergrill. Optional ist Xenon-Licht zu haben, LED-Tagfahrlicht gehört zur Serienausstattung. Neu ist das optionale sprachgesteuerte Konnektivitätssystem mit der Option zum Anschluss mobiler Endgeräte. Eine weitere Neuheit ist der intelligente Geschwindigkeitsbegrenzer. Als Sicherheits-Feature ist der neue Tot-Winkel-Assistent mit „Cross Traffic Alert“-Funktion zu haben, die beim Rückwärtsfahren vor Fahrzeugen warnt, die sich in einem Umkreis von bis zu 40 Metern seitlich nähern.
Den Transit Custom bietet Ford mit zwei Dachhöhen, zwei Radständen, einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,6 bis 3,4 Tonnen bei Nutzlasten bis zu 1.450 Kilogramm sowie unterschiedlichen Karosserievarianten an – Kastenwagen, Kastenwagen mit Doppelkabine (beide mit Lkw-Zulassung), Kastenwagen-Pkw und Kombi mit seitlichen Fenstern im Laderaum.
Spannend ist die Ankündigung von Ford, 2019 eine Plug-in-Hybrid-Variante (PHEV) des Transits bringen zu wollen. Erste Tests mit der Plug-in-Hybrid-Version starten noch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit Flottenkunden im Stadtbereich von London, heißt es bei Ford.
mid
Fotos: Ford
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