BMW enthüllt neuen X3 in Spartanburg
Während der Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum der BMW-Produktion in Spartanburg, South Carolina, lief heute der erste BMW X3 der dritten Generation vom Band. Seit dem Launch der ersten BMW X3 Generation im Jahr 2003 hat die BMW Group mehr als 1,5 Millionen BMW X3 Automobile weltweit an Kunden ausgeliefert. Die Markteinführung des neuen BMW X3 soll im Herbst 2017 erfolgen. Der kontinuierliche Ausbau des Werks mit umfassenden Erweiterungen sowie die Entscheidung, die erfolgreichen BMW X Modelle in Spartanburg zu produzieren, haben das Werk innerhalb von 25 Jahren zum derzeit größten Fertigungsstandort innerhalb des BMW Group Produktionsnetzwerks gemacht.

Bislang hat die BMW Group acht Milliarden US-Dollar in den Produktionsstandort investiert und seit der Inbetriebnahme am 08. September 1994 rund 3,9 Millionen Fahrzeuge dort gefertigt. „In den Jahren 2018 bis 2021 werden wir weitere 600 Millionen US-Dollar in die Fertigungsstrukturen für künftige Generationen der BMW X Modelle investieren“, sagte Harald Krüger heute. Das Werk Spartanburg bereitet sich aktuell auf die Produktion des BMW X7 vor, der Ende 2018 auf den Markt kommen wird.Die BMW Group fertigt in Spartanburg BMW X Modelle für die USA sowie für den Weltmarkt. Mit einer Rekordproduktion im Jahr 2016 von über 411.000 Einheiten ist Spartanburg das weltweit größte Werk der BMW Group. Arbeitstäglich laufen rund 1.400 BMW X3, X4, X5 und X6 Fahrzeuge vom Montageband. Die maximale Produktionskapazität liegt bei 450.000 Fahrzeugen pro Jahr.
Rund 70 Prozent der in Spartanburg produzierten Fahrzeuge werden in über 140 Länder weltweit exportiert. Laut US-Handelsministerium ist die BMW Group der größte Fahrzeugexporteur in den USA, gemessen am Exportwert. 2016 wurden aus Spartanburg 287.700 BMW Fahrzeuge mit einem Gesamtwert von mehr als 10 Milliarden US-Dollar exportiert. 86 Prozent davon wurden über den Hafen Charleston verschifft, 14 Prozent über fünf weitere Häfen im Südosten der USA.
Die BMW Group hat 235 lokale Zulieferer in den USA. 2016 sind 80 Prozent des Einkaufsvolumens der BMW Group im NAFTA Raum auf die USA entfallen. Mit 5,2 Milliarden Euro sind die USA der zweitgrößte Einkaufsmarkt des Unternehmens nach Deutschland.
Harald Krüger: „Freihandel hat diese Erfolgsgeschichte in den USA möglich gemacht. Ich glaube entschieden an den Freihandel und an offene Märkte. Beides ist unabdingbar für das Wachstum weltweit agierender Unternehmen. Wir werden weiter in unsere Mitarbeiter und in unsere Geschäftsaktivitäten in den USA investieren. Deshalb bleibe ich zuversichtlich, dass unsere Präsenz und unser Engagement in den nächsten Jahren weiter wachsen werden – nicht nur im Bundesstaat South Carolina, sondern auch in den USA insgesamt.“
Das Werk Spartanburg zählt aktuell über 9.000 Beschäftigte. „Bis 2021 werden wir weitere 1.000 Arbeitsplätze schaffen“, erklärt Harald Krüger. „Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist ein Schlüsselfaktor für unseren künftigen Erfolg.“ Die Ausbildung im Werk Spartanburg basiert auf dem deutschen dualen Berufsausbildungssystem, das theoretisches Lernen mit praktischen Erfahrungen kombiniert. In den vergangenen zehn Jahren hat die BMW Group in Spartanburg mehr als 220 Millionen US-Dollar in die Aus- und Weiterbildung investiert. In den nächsten fünf Jahren kommen weitere 200 Millionen US-Dollar hinzu. Die Ausbildungsprogramme werden in Kooperation mit lokalen Hochschulen durchgeführt. Im 2011 gestarteten Programm „BMW Scholars“ werden derzeit rund 100 Auszubildende auf ihr Berufsleben im Werk vorbereitet.
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