Audi produziert bisher größte Menge e-Benzin
Audi arbeitet weiter an regenerativ erzeugten e-Kraftstoffen. Beim synthetischen e-Benzin erreichte der Autohersteller nun ein wichtiges Zwischenziel. Erstmals wurde gemeinsam mit den Entwicklungspartnern eine für erste Motorentests ausreichende Menge des Kraftstoffs hergestellt.
In Zusammenarbeit mit Global Bioenergies in Leuna (Sachsen-Anhalt) entstand eine Charge von 60 Litern. Die Audi-Ingenieure untersuchen den alternativen Treibstoff jetzt im Testmotor auf sein Verbrennungs- und Emissionsverhalten. Als hochreiner synthetischer Kraftstoff mit sehr guter Klopffestigkeit bietet e-Benzin die Möglichkeit, Motoren höher zu verdichten und damit die Effizienz weiter zu steigern. Mittelfristig wollen die Projektpartner den Herstellungsprozess so modifizieren, dass er ohne Biomasse auskommt – dann sollen regenerativ hergestellter Wasserstoff und CO2 als Ausgangsstoffe genügen.
Beim Audi-e-Benzin handelt es sich im Wesentlichen um flüssiges Isooktan. Derzeit entsteht es in zwei Verfahrensschritten aus Biomasse. Im ersten Schritt produziert Global Bioenergies in einer Demonstrationsanlage gasförmiges Isobuten (C4H8). Das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP) in Leuna wandelt es im zweiten Schritt mithilfe von zusätzlichem Wasserstoff in Isooktan (C8H18) um. Dieses ist schwefel- und benzolfrei und verbrennt deshalb besonders schadstoffarm. ampnet
Foto: Fraunhofer
Ähnliche Beiträge
Ähnliche Beiträge
4. Januar 2019
Seat Tarraco kann Fahrräder erkennen
In 8 Prozent aller Verkehrsunfälle sind in Europa Fahrradfahrer beteiligt. Ob man diesen Wert senken kann? Mit einem…
18. Juni 2019
Porsche 718 bekommt offen und geschlossen 420 PS
Mit dem Spyder und dem Cayman GT4 stellt Porsche zwei neue Topmodelle an die Spitze seiner Baureihe 718. Unter ihrer…
10. Juli 2013
Range Rover Sport – Alu macht ihn leichter und dynamischer
Optisch und auch preislich ist der neue Range Rover Sport in der Mitte zwischen Range Rover und Range Rover Evoque…