IAA 2017: Mobilität neu denken – Bosch-Geschäft profitiert vom Mobilitätswandel
Bosch treibt den Wandel der Mobilität voran. Mit Lösungen für den Straßenverkehr von morgen wächst Bosch bereits heute doppelt so schnell wie der Markt. 2017 steigt der Umsatz des Unternehmensbereichs Mobility Solutions voraussichtlich um sieben Prozent auf rund 47 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum steigt die weltweite Fahrzeugproduktion um 2,8 Prozent.



Mit fahrerlosem Parken ebnet Bosch den Weg zum autonomen Fahren
Immer konkreter wird auch das automatisierte Fahren bei Bosch. Gemeinsam mit Daimler schickt der weltgrößte Automobilzulieferer bereits Anfang der nächsten Dekade hochautomatisierte Carsharing-Flotten auf die Straßen in Städten, um damit den Verkehrsfluss zu verbessern und zu mehr Sicherheit beizutragen. Laut einer weltweiten Umfrage wünscht sich jeder zweite Verbraucher solch ein selbstfahrendes Auto, das dem Fahrer Aufgaben abnimmt und durch den Verkehr steuert. Den ersten Schritt zum autonomen Fahren hat Bosch bereits gemacht: Ab Anfang 2018 suchen sich Autos im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart fahrerlos einen Parkplatz und parken ein. Das sorgt für weniger Stress – und effizientere Parkraumnutzung: Bis zu 20 Prozent mehr Fahrzeuge passen so auf die gleiche Fläche. Möglich wird das Automated Valet Parking mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur von Bosch. „Bosch ist mehr als Auto. Wir nutzen die ganze technische Breite des Unternehmens, um innovative Mobilitätslösungen umzusetzen“, sagt Denner.
So einfach wie bei Smartphones: Software-Updates aus der Bosch-Cloud
Das gilt auch für die Vernetzung. In den nächsten fünf Jahren legt der Markt für vernetzte Mobilität jährlich um fast 25 Prozent zu: Damit steigt der weltweite Umsatz von 47 Milliarden auf 140 Milliarden Euro (Quelle: PwC). Wie kein zweites Unternehmen der Automobilindustrie verfügt Bosch über dafür benötigtes Know-how bei Sensoren, Software und Services. Schon heute sind 1,5 Millionen Fahrzeuge unter Verwendung von Bosch IoT Software vernetzt. Die Vernetzung von Fahrzeugen ermöglicht zahlreiche Mobilitätsservices. Das Auto wird zum persönlichen Assistenten. „Nur fahren war gestern. Indem wir es mit dem Smart Home und dem Büro verbinden wird das Auto zur dritten Lebensumgebung“, sagt Denner. Durch die Vernetzung werden Fahrzeuge bald den Werkstattbesuch digital erledigen: mit dem neuen Bosch-Service „Software-Update Over-the-Air“. Sicher und zuverlässig lassen sich damit – wie beim Smartphone – Daten im Fahrzeug aktualisieren oder zusätzliche Funktionen wie eine Parkplatz-Suchmaschine runterladen. Auch Fahrer können mit „Software-Update Over-the-Air“ künftig ihre Autos immer neu konfigurieren. Die Vernetzung geht bei Bosch weit über die Motorhaube hinaus. Mit Services wie dem eScooter-Sharing-Dienst Coup, der in Berlin und Paris den Stadtverkehr aufrollt, wird Bosch zum Mobilitätsdienstleister. Laut Studien wächst der Markt für Mobilitätsdienste jährlich um 28 Prozent weltweit (Quelle: McKinsey).
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