Ratgeber Camping: Große Freiheit mit klaren Regeln
Ob romantische Zweisamkeit im Zelt, Familienurlaub mit dem Wohnmobil oder Luxus-Camping im Fünf-Sterne Campingpark – Camping ist beliebt: Rund zehn Millionen Deutsche sind nach Angaben des Instituts für Demoskopie Allensbach Camping-Fans. Sie schätzen vor allem das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Doch auch beim Campen gelten Regeln. Mit einigen befasst sich Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz.
Abends am Strand vor dem Zelt sitzen und den Sonnenuntergang erleben oder morgens im Wald mit Vogelgezwitscher aufwachen: Für viele ist das Campen in der freien Natur ein Traum. Aber: Wo ist das sogenannte wilde Camping erlaubt?


Wer außerhalb Deutschlands einen Campingurlaub plant, sollte wissen: In vielen europäischen Ländern ist Campen nur auf behördlich genehmigten Campingplätzen zulässig. Wer dennoch außerhalb der offiziellen Plätze sein Zelt aufschlagen oder das Wohnmobil parken möchte, kann sich im Internet informieren, welche Länder wo wildes Camping erlauben.
Für einen entspannten Urlaub auf dem Campingplatz sollten sich Camper frühzeitig über die jeweilige Platzordnung informieren. Das hilft, Ärger mit dem Platzbetreiber und den Nachbarn zu vermeiden. So herrscht auf Campingplätzen meist keine freie Platzwahl: Camper dürfen ihr Wohnmobil oder Zelt nur in den ausgeschilderten und ihnen zugewiesenen Bereichen abstellen.
Wer Hund oder Katze mitnehmen will, sollte sich unbedingt vorab beim Campingplatz informieren: Denn nicht überall sind Kleintiere erlaubt. Zudem müssen Tierbesitzer oft auf spezielle Bestimmungen achten, wie etwa eine Leinenpflicht für Hunde.
Wer auf Strom angewiesen ist, beispielsweise für seinen Fernseher oder die Kaffeemaschine, sollte zudem bei der Planung des Campingurlaubs auf die Stromkosten achten. Denn nicht immer sind diese im Preis für den Stellplatz inbegriffen. Auf manchen Plätzen rechnet der Platzbetreiber nach Verbrauch ab.
Wer seinen Camping-Urlaub mit einer großen Willkommens-Grillparty vor dem eigenen Wohnmobil einläuten möchte, sollte klären, ob offenes Feuer gestattet ist. Meist ist dies nur an bestimmten vorbereiteten Feuerstellen oder Grillplätzen der Fall. Oftmals ist das Grillen lediglich mit Strom oder Gas erlaubt. Zudem beginnt auf den meisten Campingplätzen um 22 Uhr die Nachtruhe.
Eingefleischte Camper mieten oft für mehrere Monate oder ein ganzes Jahr einen Dauerstellplatz. Dürfen Dauercamper den Stellplatz dann auch als Wohnsitz melden? Und wie sieht es mit der Gestaltung des Dauercampingplatzes aus?

Wer einen Großteil oder gar sein ganzes Leben auf dem Campingplatz verbringt, möchte seine Umgebung rund um den Stellplatz häufig persönlicher gestalten. Manche Campingplatzordnungen sind hier großzügig: Mit gärtnerischen Maßnahmen wie Blumenbeeten, -töpfen oder einem kleinen Gemüsegarten dürfen die Dauercamper ihre Parzelle individuell gestalten. Wichtig: Vor Beginn der Umgestaltungsmaßnahmen die Erlaubnis des Platzwarts einholen. ampnet
Ähnliche Beiträge
6. September 2016
Ford Mustang zulassungsstärkster Sportwagen im August
Gleich in fünf Segmenten haben im August die zulassungsstärksten Neuwagen gewechselt. Bei den Kleinwagen löste der Opel…
3. November 2020
Audi R8 Spyder V10 RWD – Traum-Cabrio 2020? – (540 PS) I Supercar I POV I Test I Sound
Ob der Audi R8 Spyder V10 RWD Ninas Traum-Cabrio 2020 sein kann, will sie heute rausfinden. Das Supercar sprintet von…
11. Dezember 2017
CMT 2018: Der Nissan NV300 geht unter die Camper
Der Nissan NV300 geht unter die Camper: Auf der Tourismus- und Freizeitmesse CMT in Stuttgart (13.–21.1.2018) zeigt…
28. Mai 2019
Ford mit Rennwagen in historischen Farben beim 24 Stunden von Le Mans
Ford schickt seine Ford GT in besonderen Farben an den Start der diesjährigen 24 Stunden von Le Mans. Mit den…
11. Dezember 2018
Weihnachtsmann im neuen Ford Edge gesichtet?
Weit und tief verschneit zeigen sich Nadelbäume zwischen vereisten Seen. Rote, gelbe oder auch blaue Häuschen ragen…







