Volvo möchte das in seinen Hochvoltbatterien verwendete Kobalt weltweit rückverfolgbar machen. Dank der sogenannten Blockchain kann der schwedische Autobauer in Zukunft verfolgen woher das Material stammt.

Volvo Cars hat eine Vereinbarung mit seinen beiden globalen Batterielieferanten – CATL aus China und LG Chem aus Südkorea – sowie führenden Blockchain-Technologieunternehmen getroffen, um diese Rückverfolgbarkeit von Kobalt ab diesem Jahr umzusetzen.

Eine Blockchain ist wie ein digitales „Buch“, das eine Liste von Datensätzen enthält, die per Kryptographie miteinander verbunden sind.

Die Daten in der Blockchain beinhalten die Herkunft des Kobalts, Attribute wie Gewicht und Größe, die Konformitätsbescheinigung (CoC) und Informationen, die belegen, dass das Verhalten der Beteiligten mit den OECD-Lieferkettenrichtlinien übereinstimmt. Dieser Ansatz soll dazu beitragen, Vertrauen entlang der Lieferkette zu schaffen.

Bis 2025 will das Unternehmen die Hälfte seines weltweiten Absatzes mit reinen Elektroautos bestreiten.

Foto: Volvo