Der ursprüngliche Plan, E-Scooter auf Gehwegen zuzulassen, scheint vom Tisch. Das meldet der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und bezieht sich auf eine Entscheidung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

„Der Gehweg ist zum Schutz der Fußgänger da und ich bin froh, dass das nun so bleibt“, sagt der Hauptgeschäftsführer des DVR, Christian Kellner, zur Entscheidung von Scheuer, nachdem der bisherige Verordnungsentwurf und die darin enthaltene Erlaubnis, mit den sogenannten Elektrokleinstfahrzeugen (EKF) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 12 km/h auf Gehwegen zu fahren abgeändert wurde.

Für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer fordert der DVR ein Mindestalter von 15 Jahren für die Nutzung von E-Scootern. Es bestünden Zweifel, ob Kinder unter 15 Jahren über ausreichend Umsicht und Verantwortung verfügten, um ein EKF sicher im Straßenverkehr zu bewegen. mid