Ankommen im Puradies – 4-Sterne-Superior und paradiesische Natur
Ein Name, von dem man meint, es müsse ihn schon geben: Puradies. Das weckt Erwartungen. Das pure Paradies. Wir hatten das im Januar seltene Glück, eine Woche lang wolkenlosen Himmel in Kombination mit frisch verschneiter Landschaft erleben zu dürfen. Denn die Temperaturen lagen unter dem Gefrierpunkt und so blieb die bilderbuchhafte weiße Pracht auf allem Liegen, was draußen war.
Hier sagen die Bilder wirklich mehr als Worte. Das lockt zum Skifahren auf den 270 Pistenkilometern in den Bergen um Leogang, das an den Skizirkus Saalbach-Hinterglemm mit seinen 70 Liftanlagen angeschlossen ist. Langläufer ziehen in den Tälern scheinbar endlos ihre Bahnen. Aber auch zu langen Winterspaziergängen in klarer Luft und unberührter Landschaft, die ihr behagliches Ende vorzüglich bei hausgemachten Apfelstrudel und einem großen Braunen finden sollten. Das ist Österreich, wie es nicht nur bei uns Deutschen so beliebt ist. 
Das spiegelt sich in Zimmern und Bädern wieder. Aber auch im großen Wellness-Center, das unterirdisch mit den beiden Zimmer-Häusern verbunden ist. Aus den modernen Saunen fällt der Blick auf die zeitlose Bergwelt. Schöner geht das kaum. Gleiches gilt für die Ruheräume, in denen diese so wichtige Ruhe jedoch leidet, wenn Gäste sich lautstark unterhalten. Noch gibt es keinen Pool, aber der unterirdische Gang zum Poolhaus ist bereits angelegt.
Ein optisches Highlight ist die Bar des Puradies im Eingangsbereich des Hotels, die ein holzhandwerkliches Kunsthandwerksstück ist. Apropos Handwerkskunst. In der Küche des Puradies werkelt der Hauben-Koch Andre Stahl mit seinem Team und zaubert für die Gäste jeden Tag kulinarische Genüsse.
Was will man mehr? Ein neu erbautes Hotel, in dem man sich rundherum wohlfühlen kann – in traumhafter Winterwelt. Was das kostet? Nicht wenig (www.puradies.com). Aber es war bekanntlich schon immer etwas teurer, ein guten Geschmack zu haben. Wir werden wieder kommen und schauen, was das Puradies und Leogang im Sommer zu bieten haben.
Tipp:
Am Skilift in Leogang (beim Asitz) findet man außergewöhnliche Mitbringsel – Geschenkideen aus der Region, aber vor allem einzigartige handgefertigte Wollmützen. Es lohnt sich bei „Karin’s Masche“ vorbeizuschauen. Karin fertigt Mützen ganz nach Ihren persönlichen Wünschen.
Vignetten-Spartipp:
Anreise aus Deutschland ist ohne Vignette möglich, wenn Sie von München kommend, auf der A8 die Abfahrt Siegsdorf nehmen. Weiter dann nach Bad Reichenhall – Lofer – Saalfelden – Leogang.
Impressionen:
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