Parken der Zukunft: Bosch rollt mit revolutionären Ideen den Markt auf
Mit Technologien und Services im Bereich Parken will Bosch einen neuen Markt erschließen. Bosch möchte die Parkplatzsuche und automatisiert Schritt für Schritt das Einparken vereinfachen. Zu den potenziellen Kunden für die Park-Lösungen zählen nicht nur Fahrzeughersteller, sondern auch Parkraumbetreiber sowie Städte und Kommunen rund um den Globus. Rund 2 500 Ingenieure arbeiten bei Bosch inzwischen weltweit an der Weiterentwicklung von Assistenzsystemen und damit am automatisierten Fahren und Parken.
Jeder zweite neue Pkw verfügt über ein Parkassistenzsystem
Auf dem Weg zum vollautomatisierten Parken möchte Bosch in den kommenden Jahren noch eine Reihe von Parkassistenzsystemen auf den Markt bringen. Diese sollen Autofahrer beim unfallfreien Einparken unterstützen oder ihnen das Rangieren in die Parklücke auf Knopfdruck komplett abnehmen. In Deutschland sind Parkassistenzsysteme die am weitesten verbreiteten Helfer in modernen Autos. Laut einer Bosch-Auswertung auf Basis der Zulassungsstatistik 2014 kommen sie in jedem zweiten der knapp drei Millionen im vergangenen Jahr neu zugelassenen Pkw (52 Prozent) zum Einsatz. Jenseits der Landesgrenzen zeigt sich ein ähnliches Bild: In Belgien und den Niederlanden ist ebenfalls jeweils jeder zweite Neuwagen 2014 (50 Prozent) mit einem Parkhelfer ausgerüstet. In Großbritannien verfügen 19 Prozent der neu zugelassenen Pkw über ein solches Assistenzsystem. Die dafür hauptsächlich benötigten Ultraschallsensoren fertigt Bosch seit 1993.
Den Autofahrern die Parkplatzsuche abnehmen
In Deutschland dauert es im Schnitt fast zehn Minuten, bis ein Platz zum Parken gefunden ist. Bosch will nun die Suche abkürzen: Zum einen erkennen und melden spezielle Belegungssensoren freie Lücken auf Parkplätzen, in Parkhäusern oder Tiefgaragen. Zum anderen möchte das Unternehmen die ohnehin in immer mehr Fahrzeugen vorhandenen Sensoren für die Suche nach Stellplätzen am Straßenrand nutzen. Die Informationen werden in der IoT Cloud zu digitalen Parkplatzkarten verarbeitet. Autofahrer können die Karten zum Beispiel im Internet oder über ein Navigationssystem abrufen und sich direkt zu Zonen mit freien Stellplätzen navigieren lassen. Im Schnitt legen Autofahrer in Deutschland heute bis zu 4,5 Kilometer pro Parkplatzsuche unnötig zurück.Konzertbesuch beginnt künftig nicht mehr im zugigen Parkhaus
Noch vor Ende dieser Dekade sollen Autos mit Bosch-Technik ganz alleine den Weg ins Parkhaus finden. Dazu soll der Fahrer sein Fahrzeug nur noch in einer Übergabezone vor dem Parkhaus abstellen und gibt ihm zum Beispiel per Smartphone den Befehl, sich einen Parkplatz zu suchen. Genauso kommt das Auto auf Wunsch jederzeit auch wieder vorgefahren. Möglich soll das Ganze smarte Bosch-Technik in Fahrzeug und Parkhaus sowie die Kommunikation zwischen beiden machen.
Cornelia Weizenecker
Ich bin die Frau bei Der-Autotester.de. Autos sehe ich nicht durch die rosarote Brille. Von heißen Kisten bleibe ich (meist) unbeeindruckt. „Hauptsache es fährt“, lasse ich aber auch nicht durchgehen. Ganz im Gegenteil. Ein Auto muss für mich vor allem alltagstauglich, umweltschonend und bezahlbar sein. Nur bei Cabrios und Oldtimern kann ich schwach werden. Elektroautos bringen mich zum Strahlen.
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