Suzuki Jimny, Jan Weizenecker

Im Suzuki Jimny 1.5L 4WD Allgrip (2019) unterwegs im Schwarzwald – Video -Review

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Kommt man mit dem Suzuki Jimny (Modelljahr 2018/2019) quer durch den Schwarzwald? Ist einer der letzten Gelände-Mohikaner der bessere SUV? Was taugt er bei Matsch, Schnee und Eis (off-road)? Wie performt der Jimny auf der Straße/Asphalt (on-road)? Bei uns findet ihr alle Informationen zur neuen Optik (Mini Mercedes G-Modell), dem Einstiegs-Preis (17.150 Euro), dem neuen Saug-Benziner (103 PS), dem verbesserten Straßen-Fahrverhalten – dank variablem Allradantrieb, der kurzen Geländeübersetzung, den Böschungs-/Neigungswinkeln, der Bodenfreiheit, der Berganfahr- und Abfahrhilfe, den Haupt-Wettbewerbern (Fiat Panda 4×4, Lada 4X4, Jeep Wrangler) und dem Grund, warum man – wenn man den kultigen Jimny einmal gefahren hat – nie mehr in ein Mainstream-SUV zurück will! … Schaut rein!

Suzuki Jimny

In aller Kürze:

Im Herbst 2018 kam der neue Suzuki Jimny auf den Markt. Sein Vorgänger wurde seit 1998 – also ganze 20 Jahre – gebaut. Und warum? Na, weil er als kleines, geländegängiges Offroad-Modell zu einem bezahlbaren Preis nahezu konkurrenzlos war und das auch im aktuellen Modelljahr immer noch ist.

Suzuki Jimny, Jan Weizenecker

Hinzu kommt beim neuen Jimny eine kantige Optik, die Automobil-Enthusiasten als „knuffig“ geschrumpftes Mercedes G-Modell bezeichnen. Während Lifestylern schlicht die Vokabel „cool“ in den Kopf springt. Und obwohl 30 Prozent der Suzuki-Eigner, laut Suzuki, heute ausschließlich „Onroad“ unterwegs sind, so schätzen Förster, Angler, Cowboys, Räumungsdienste oder Offroad-Park-Besitzer die wesentlichen Attribute des robusten Japaners weiterhin.

Off-road glänzt der Jimny mit zuschaltbaren Allradantrieb mit Geländeuntersetzung, einem Leiterrahmen, beeeindruckenden Böschungs-/Neigungswinkeln, eine noch größeren Bodenfreiheit als beim Vorgänger und einen abwaschbaren Innenraum mit modernem Infotainment-System.

Angetrieben wird der Suzuki Jimny übrigens von einem 103-PS starken Saug-Benziner mit 130 Newtonmeter maximalem Drehmoment. Der Normverbrauch liegt nach Angaben von Suzuki bei 6,8 Litern je 100 Kilometer. Auf der Straße lenkt sich der Allradler übrigens sehr indirekt. Autobahnfahrten mit hoher Geschwindigkeit sind nicht sein Ding. Starken Seitenwind mag er dabei zudem nicht. Und er fährt sich irgendwie wie ein Youngtimer. Zum Glück wurde der Federungskomfort deutlich verbessert.

Unschlagbarer Preis:

Doch das kaum schlagbare Kaufargument für den Jimny ist sein niedriger Einstiegspreis von 17.150 Euro. Sein geringer Preis machte den Suzuki -Offroader schon bisher so beliebt auch bei den deutschen Kunden. Und das wird anscheinend so bleiben, bis 2020 soll er schon ausverkauft sein. Und der charakterstarke Japaner war auch mein Lieblings-Modell im Jahr 2018.

Suzuki Jimny, Nina Weizenecker

Technische Daten – Suzuki Jimny 1.5 L 4WD Allgrip:

• Motor: 1,5-Liter-Vierzylinder-Saugbenziner

• Leistung: 102 PS (75 kW) b. 6.000 U/min

• Drehmoment: 130 Nm b. 4.000 U/min

• Antrieb: 5-Gang-Handschaltung, Allradantrieb, zuschaltbar

• Verbrauch: 6,8 l/100 km

• CO2-Ausstoß: 154 g/km (WLTP: 178 g/km)

• 0-100 km/h: n.a.

• Geschwindigkeit: 145 km/h

• Länge: 3,480 m (3,645 m inkl. Ersatzrad)

• Breite: 1,645 m • Höhe: 1,720 m • Radstand: 2,250 m

• Kofferraum: 85 – 377 Liter

• Gewicht: 1.165 kg

• Anhängelast: 1.300 kg

• Bodenfreiheit: 210 mm

• Böschungswinkel v./h.: 37/48 Grad

• Rampenwinkel: 27 Grad

• Preis: ab 17.150 Euro