Der Lexus LC 500 wird nachgeschliffen
Lexus LC hat den LC 500 zur Steigerung des Fahrvergnügens noch einmal nachgeschliffen. Das Coupé erhält eine modifizierte Radaufhängung, das Gewicht wurde gesenkt. Geschmiedete Aluminium-Verbindungen, leichtere, hohle Stabilisatoren sowie ein neues hochfestes Material für die Schraubenfedern reduzieren die ungefederte Masse um rund zehn Kilogramm und steigern die Performance. Die Stoßdämpfer wurden überarbeitet, die erhöhte Rollsteifigkeit verbessert das Kurvenverhalten.

Auch die Zehn-Stufen-Automatik wurde neu abgestimmt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der „aktiven Zone“ – dem Lastbereich zwischen 50 und 70 Prozent, der am häufigsten genutzt wird. Um das Beschleunigungsgefühl vor dem Schalten in den nächsten Gang zu verstärken, ermöglicht das Getriebe ein Anheben der Motordrehzahl in diesem Bereich. Der Sound des V8-Motors ist jetzt ab 4000 Umdrehungen in der Minute noch stärker vernehmbar.

Beim LC 500h wurde auch das Multistage-Hybrid-Drive-System optimiert. Es schaltet jetzt in den zweiten statt in den dritten Gang herunter, um das Beschleunigen aus Kurven heraus zu verbessern. Die Lithiumionen-Batterie erhielt eine neue Steuereinheit. die für eine stärkere Beschleunigung innerorts sowie auf kurvenreichen Landstraßen sorgen soll. Selbst bei mäßigem Druck auf das Gaspedal werden laut Lexus beispielsweise 90 Newtonmeter mehr Drehmoment erzeugt, nach 4,5 Sekunden ist der Wagen 4 km/h schneller. Die Batterieleistung steigt auf bis zu 17 kW.
Für eine optimale Verzögerung kommen im Lexus LC Coupé größere Bremsbeläge mit einem höheren Reibungskoeffizienten zum Einsatz. Sie verbessern die Verzögerungsleistung und Stabilität bei hohen Temperaturen und Geschwindigkeiten. ampnet
Fotos: Lexus
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