BMW 3er – Der sportliche Kompakt-Klassiker im Detail verbessert
Seit nunmehr 6 Generationen ist der 3er BMW das Herz der Marke, so sieht es der bayrische Premium-Hersteller selbst. Mit dem 3er wollten Münchner immer die Benchmark in der Klasse in punkto Fahrdynamik sein. Und weil das auch in Zukunft so sein soll, haben die Verantwortlichen den sportlich geprägten Kompaktwagen überarbeitet und geben ihm fortan die neueste Assitenztechnik mit auf die Straße.

Facelift auch von außen erkennbar
Das Gesicht, will sagen die Front, des 3ers bekommt ab sofort neue Scheinwerfer, die nun auch funktional bis an die (unveränderte) Niere heranragen, jedenfalls wenn die optionalen LED Scheinwerfer bestellt werden. Deren Design hinterlässt eine unverwechselbare Erscheinung in den Rückspiegeln. Unterhalb der Scheinwerfer sind die Lufteinlässe sichtbar gewachsen. Das macht einerseits die Optik noch sportlicher, andererseits lässt es die Maschinen besser einatmen. Am Heck des neuen 3er fallen die neuen LED-Leuchten auf, die grösser erscheinen und ebenfalls ein markantes Lichtspiel zeigen. Ab den 320 Motorisierungen sind doppelflutige Endrohre verbaut, die demonstrieren: Hier muss kraftvoll ausgeatmet werden.
Innenraum neu definiert
Im Innenraum wurde feine Veränderungen vorgenommen, die den Premiumanspruch des 3er stärken sollen. So eine Ambiente-Beleuchtung und Chromeinlagen in den Schaltern. Der Getränkehalter bekommt eine Abdeckung, so sieht es im 3er nun noch aufgeräumter aus. Wie gesagt – Detailverbesserungen.

Der Vierzylinder im 330i und der 6-Zylinder im 340i feiern Weltpremiere im überarbeiteten 3er. Der 318i bekommt ein im Teillastbereich sparsames 3-Zylinder Aggregat. Sparsamster Motor ist nun der 320d, der mit einem Normverbrauch von nur 3,8 Liter aufwartet und nur 99 Gramm CO2 je 100 Kilometer emittieren soll.
Der Kunde kann künftig aus Antriebe zwischen 116 und 326 PS wählen. Im 1. Quartal 2016 soll, so BMW, ein Plug-In-Hybrid folgen, der eine Systemleistung von 252 PS bei einem Normverbrauch von nur 2 Liter Benzin bereitstellen soll. In diese Berechnung geht der Stromverbrauch allerdings nicht ein, weil davon ausgegangen wird, dass nur CO2-neutral gewonnener Strom verwendet wird. Nun ja. Der genannte Benzin-Verbrauch entspricht eine CO2 Emission von nur 47 Gramm je Kilometer. Bis zu 35 Kilometer soll dieser Hybride rein elektrisch zurücklegen können (bis max. Tempo 120).
Mein Fazit: Der bayrische Klassiker ist noch ein Stück besser geworden.
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