Skoda Superb Combi – Darf es ein bisschen mehr sein?
Platz gibt es im Skoda Superb Combi schon immer in Hülle und Fülle. Diese Stärke ist ihm geblieben. Aber jetzt offeriert er an verschiedenen Stellen im Innenraum noch ein wenig mehr. So haben Fahrer und Beifahrer nun noch vier Zentimeter mehr Kopffreiheit, nämlich 995 mm vorn und 1.001 mm hinten. Auch die Ellbogenfreiheit hat zugenommen und glänzt mit 1.507 mm vorn und 1.520 mm hinten.


Schöner ist der Superb zudem geworden. Insbesondere sein Heck könnte auch von einem Audi der nächsten Generation stammen. Bestimmt kein Vergleich, für den sich die tschechischen Designer schämen müssten.
Auch im Innenraum hat sich viel getan. Hier ist es spürbar wohnlicher geworden. Aber, aus meiner Sicht, nicht im gleichen Maß wie außen. Hier musste wohl ein Abstand zum Passat erhalten bleiben, damit der Kanibalisierungseffekt nicht zu stark wird. Das Innenraumdesign bleibt eher schlicht, ist nicht „dernier crie“ , aber man kann sich wohlfühlen. Das Armaturenbrett zeigt sich vorbildlich weich geschäumt. Die Stoffsitze in meinem Testwagen schmeicheln meiner Haut indes nicht. Synthetisch und leicht kratzig fühlt sich das an. Die Sitzqualität ist meinem Rück dagegen angenehm.

Moderne Assistenzsysteme aus dem Konzernbaukasten
Bei den Assistenz- und Sicherheitssystemen bedient sich der Superb nun aus dem großen Angebot der Konzerntechnologie. So kann der tschechische Volkswagen jetzt auf Wunsch automatisch ein- und ausparken. Eine Rückfahrkamera zeigt , was sich hinter dem Wagen tut. Optional gibt es auch einen Abstandsradar, Spurhalte-Assistenten oder einen „Traffic Jam Assist“, mit dem der Superb Combi dem Fahrer das Leben im Stopp-and-Go-Verkehr deutlich leichter macht. Wie für andere neue Skoda Modelle gilt auch für den Superb Combi, dass er längst kein Billigheimer mehr ist. Wer bei den Optionen zulangt, kommt in Summe leicht auf 50.000 Euro. Kein Pappenstiel! Auch wenn der Superb preislich noch immer unter dem Passat positioniert ist (ab 25.590 Euro), zeigen auch die Preise, dass der Abstand zwischen den Wolfsburger Passat und dem Superb aus Mladá Boleslav geschrumpft ist.
50.000 Euro können es schon werden
Zum Marktstart am 26. September sind übrigens 5 Benzin-Aggregate und 3 Dieselmotoren im Angebot. Aus meiner Sicht passt der maximal 150 PS leistende Selbstzünder in Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe besonders gut zum superb Combi (kostet mindestens 31.190 Euro). Denn er kombiniert dynamische Fortbewegung mit niedrigen Verbrauchswerten (Normmixverbrauch: 4,7 Liter/100 km) in perfekter Symbiose. Auch eine Version mit Allradantrieb wird gleich zum Marktstart zur Verfügung stehen.
Ähnliche Beiträge
1. Februar 2024
Den Citroën ë-C3 gibt’s schon für weniger als 23.500 Euro
Mit einem preisgünstigen Fahrzeug im B-Segment will Citroën den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern. Der…
9. Mai 2019
Bevölkerung legt großen Wert bei E-Tretrollern auf
Die Bundesbürger legen bei der Einführung und Nutzung von elektrisch angetriebenen Tretrollern (E-Scootern) großen…
12. September 2017
Renault Symbioz: Das Auto zum Haus – und umgekehrt
Mit dem Concept Car Symbioz wagt Renault einen weiten Blick in die autonome, vernetzte und elektrische Mobilität des…
16. August 2017
Ford und die Post stellen Elektro-Transporter vor
Ford und die Deutsche Post DHL haben heute in Köln ihren gemeinsam geplanten Elektro-Transporter vorgestellt. Das…


















