Genesis Mint – so schön kann klein sein
Wer sagt denn, dass ein kleines, vernünftiges Elektro-Stadtauto unbedingt lahm und langweilig sein muss? Der Genesis Mint beweist, dass auch auf kleinem Raum ein pfiffiges und schickes Gefährt entstehen kann. Die Studie ist gerade eines der am dichtesten umlagerten Schaustücke auf der New York International Autoshow (19. bis 28. April). Vor allem, wenn der Kofferraumdeckel geöffnet wird.
Hyundais noble Tochter Genesis kennen Auto-Fans ja eher wegen ihrer tendenziell ziemlich dicken und luxuriösen Limousinen. Aber die Koreaner haben bemerkt, dass es durchaus Bedarf an schicken und sauberen Cityflitzern gibt. Der zweisitzige Mint – der Name ist auch bei der Lackierung Programm – ist elegant geformt und hat einen echten Hingucker am Heck: Die beiden hinteren Türen bilden gleichzeitig auch den Kofferraumdeckel, nach dem Öffnen stehen sie über den hinteren Kotflügeln senkrecht in die Höhe.
Beim technischen Innenleben bedient sich Genesis im Konzern, die Antriebseinheit soll für rund 320 Kilometer am Stück ausgelegt und bis 350 kW schnellladefähig sein.
Reduktion aufs Wesentliche in feinem, cognacfarbenem Leder finden die zwei Passagiere im Innenraum vor. Ausgerichtet ist das Konzept auf Wohlbefinden und leichte Bedienbarkeit, der Bildschirm ist hinter dem Lenkrad direkt vor dem Fahrer angeordnet. Ob das Projekt Mint Zukunft hat, steht aktuell noch in den Sternen. mid
Fotos:mid
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