2. Etappe: Von Katherine nach Lajamanu
Das Outback ruft. Outback – was für ein Klang. Kaum jemand, der nicht Bilder vor Augen hat, wenn er von diesem berühmten Landstrich im Norden Australiens hört. Und weil die Land Rover Experience Tour (#LET2015) sich stets Wege durch Teile unserer Erde sucht, auf denen davor kaum Autos gefahren sind, war das Outback natürlich ein Muss für die Organisatoren. Nun ist es soweit. Nach mehr als 2 Jahren akribischer Vorbereitung startete die LET 2015 unweit von Darwin. 
In drei Etappen über jeweils 4 Tage führt die Strecke ans Ziel. Dazwischen müssen Mensch und Material gepflegt werden. Die erste Etappe führte durch das 97.000 Quadratkilometer große Arnhem Land, das seit 1976 auch offiziell wieder den Aborigines gehört. Hier können die Ur-Einwohner Australiens nach ihren alten Sitten und Gebräuchen leben. Die Durchfahrt durch das Arnhem Land ist grundsätzlich verboten. Wer dem zuwider handelt, riskiert gesalzene Geldstrafen, wie auf Schildern zu lesen ist. Touristen können jedoch einen kostenpflichtigen Antrag auf Durchfahrt stellen. Bis zu einem Jahr kann sich die Erteilung der Genehmigung hin ziehen.
Im kleinen Ort Katherine endete die erste und startet die zweite Etappe. 876 Kilometer auf unbefestigtem Untergrund liegen vor den Teilnehmern. Jalamanu ist das nächste Zwischenziel. 43 Grad zeigt das Thermometer. Die Hitze lässt den Schweiß an der Hautoberfläche im Moment seiner Entstehung verdunsten. Erst im klimatisierten Discovery wird das Hemd nass. Das Wageninnere gibt Schutz vor den Heerscharen von Fliegen, die in jede frei liegende Körperöffnung eindringen möchten. Nur ein Netz über dem Gesicht stoppt außerhalb des Autos das nahezu unerträgliche Geschwirre der Plagen.




Der 4. Tag führt uns unausgeschlafen auf guten Off-Road-Pisten nach Lajamanu. Nachdem wir uns noch am Vortag im Schritttempo vorwärts bewegt haben, geht es heute in schneller Fahrt in Richtung Ziel der 2. Etappe. 80 Stundenkilometer auf unbefestigten Straßen wirbeln viel Staub auf. In jede Ritze von Maschine und Mensch dringt der rötliche Staub. Unsere Nasenschleimhäute werden zu Filtern. Höchste Konzentration ist gefordert, denn ständig kann ein Road Train, das sind bis zu 60 Meter lange Lastwagengespanne, aus den Staubwolken auftauchen. Zum Glück geht alles gut. Die Innenräume der Discoverys des Modelljahres 2016, die erstmals Land Rover eigene Motoren besitzen, werden mit Druckluft von den Staubmengen gereinigt, damit sie für die dritte und letzte Etappe auf dem Weg nach Uluru gerüstet sind.
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