Porsche macht nach 24 turbulenten Stunden in Le Mans erneut das Rennen
Porsche hat nach den beiden Vorjahren zum dritten Mal in Folge das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen, das so abwechslungsreich und turbulent wie selten war. Zweieinhalb Stunden vor Schluss führte sogar ein LMP2-Auto das Feld an. Am Ende setzten sich aber Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ) im 919 Hybrid durch, nachdem sie bei einer Reparatur über eine Stunde Zeit verloren hatten. Es war der 19. Gesamtsieg für den Stuttgarter Sportwagenhersteller.
Toyota war – wie schon im Vorjahr, als man den sicher geglaubten Sieg kurz vor Schluss doch noch verlor – wieder vom Pech verfolgt. Zunächst hatten die Chance gut gestanden, dass die Japaner nun endlich den ersehnten Sieg holen könnten. Einer der drei TS050 Hybrid hatte in den ersten Stunden stets in Führung gelegen. Nachdem einer der beiden Porsche 919 Hybrid mit einem Defekt am Hybridantrieb längere Zeit in der Box stehen musste, erwischte es auch Toyota in ähnlicher Weise. Das Auto fiel weit zurück, während die anderen beiden Fahrzeuge des Teams nach Mitternacht komplett ausfielen.


Fotos: Oreca (#13) und Porsche (#2)
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