Ford Mondeo VIGNALE – Das Auto für Anspruchvolle
VIGNALE das klingt schön und edel. Wohl deshalb hat Ford seine neue Top-Ausstattungslinie so genannt. Premiere feiert die neue Luxus-Line im Mondeo, Und noch in diesem Jahr soll sie für die neue Generation des S-Max bestellbar sein. Weitere „Vignale“-Modelle werden folgen, kündigt Ford an. Die Marketing-Strategen bei Ford verknüpfen mit dem Namen „Vignale“ künftig auch ein neues Einkaufs- und Service-Angebot.
Ford erinnert mit „Vignale“ an eine beeindruckende italienische Automobilbau-Tradition aus den 50er und 60er Jahren. Der legendäre Turiner Karosseriebauer Alfredo Vignale lebte von 1913 bis 1969. Seine Firma, die „Carrozzeria Vignale“ wurde mit seinem Tod im Jahr 1969 von Ghia übernommen, das sich seit 1970 im Besitz der Ford Motor Company befindet.
Italienische Karroseriebau-Tradition
Der neue Mondeo Vignale kann als 4-türige Limousine oder als Kombi-Version geordert werden. Ab 40.000 Euro erhält der Kunde dann praktisch eine Vollausstattung mit ganz besonderer Verarbeitung.


Eine neuartige Audiotechnologie soll dann die Störgeräusche im Innenraum neutralisieren. Zudem ist die Karosserie stärker gedämmt. Ein spezielles Akustikglas soll Windgeräusche draußen halten. Auch dort ist der Mondeo Vignale auf den ersten Blick als etwas Besonderes zu erkennen.
Charakteristisch ist der große obere Kühlergrill. Hier findet sich das charakteristische Sechseckmuster wieder. Chromleisten zieren die Türen. Außenspiegel und die mittleren hinteren Türsäulen sind ebenfalls hochglanz-lackiert. Der Vignale steht von Haus aus auf 18 Zoll Schlappen. Auf Wunsch sind auch 19 Zöller bestellbar. Diese sind ebenso exklusiv dem Vignale vorbehalten, wie die Metallic-Lackierung in „Nocciola-Braun“. Mit „Panther-Schwarz“, „Magnetic-Grau“ und „Arktis-Weiß“ stehen drei weiter Aussenfarben zur Wahl.

Nur Kraftvolle Motoren sind mit der neuen Vignale Luxus-Klasse kombinierbar. So zwei 2.0 Liter Diesel mit 180 oder 210 PS. Der kleinere Selbstzünder ist mit intelligent-flexiblem Allradgetriebe ausgestattet, das mit der manuellen 6-Gang Schaltung oder mit Ford Powershift-Automatik-Getriebe kombinierbar ist. Der Vignale-Otto-Motor ist in zwei Ausbaustufen erhältlich. Beide saugen ihre Kraft aus zwei Litern Hubraum. Wahlweise mit 203 oder 240 PS. Und schließlich ein Hybrid-Antrieb, der über eine Systemleistung von 187 PS verfügt.
Bis Ende 2015 möchte Ford in Europa rund 200 sogenannte Ford Stores eröffnen. Sie sollen einen außergewöhnlichen Rahmen für das Kauferlebnis bieten. Auf einer Video-Wand mit einem besonders großem Bildschirm soll der Interessent dann sein Fahrzeuge konfigurieren können. In jedem Ford Store soll selbstredend eine Vignale-Lounge beheimatet sein. Hier wartet ein speziell geschulter Verkäufer mit einem digitalen Couchtisch, viel Komfort, architektonischen Vignale-Elementen und mehr Privatsphäre auf Kunden. Mittelfristig soll in Metropolregionen ein europäisches Netz von 500 Ford Stores entstehen; davon etwa 90 in Deutschland. Das wird kleinen Händler auf dem Land zwar einen Wettbewerbsnachteil einbringen, aber zum Trost darf auch er die Vignale-Modelle verkaufen. Ganz ohne Investition in einen Ford Store. Bei den Serviceleistungen will man ebenfalls neue Maßstäbe setzen. So soll es einen Hol- und Bringdienst bei Wartungs- und Reparaturterminen geben. Ein Service-Leihwagen der gleichen Kategorie und eine Fahrzeugreinigung nach der Inspektion soll zum Standard werden. Auch eine 24 Stunden Service-Hotline und eine entsprechende App sollen den „Vignalisti“ zur Verfügung stehen.
Eine gute Idee, anspruchsvollen Kunden, die bereit sind, für mehr Leistung auch mehr zu bezahlen, ihre Wünsche strukturiert zu erfüllen. So ist es durchaus vorstellbar, dass Ford künftig für jedes Modell eine Vignale-Ausstattung mit Vignale-Service anbietet.
Jan Weizenecker
Absolvent der Volks- und Betriebswirtschaftslehre der Albert-Ludwigs Universität Freiburg. Mal in kleinerem, mal in weiterem Radius, aber immer mit der nötigen Portion Humor, berichte ich seit 2012 über die Neuerscheinungen der Automobilwelt.
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