Die 8. Generation des VW Golf GTI kommt
Jetzt kommt die achte Generation des Golf-Klassikers. Der Turbomotor des neuen VW Golf GTI entwickelt 180 kW (245 PS). Ein neuer Fahrdynamikmanager mische die elektromechanischen Fahrwerkssysteme intelligent ab, so Volkswagen.
Über die serienmäßige Fahrprofilauswahl und das optionale adaptive DCC-Fahrwerk wählt der GTI-Fahrer seine ganz individuelle Abstimmung. Das für Fronttriebler typische Untersteuern – das tendenzielle Schieben über die Vorderräder in sehr schnell gefahrenen Kurven – wurde praktisch abgestellt.
Tief angeordnet sind die serienmäßigen LED-Scheinwerfer; optional sind es „IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer“. Sie bilden zusammen mit dem Kühlergrill eine markante Querspange. Nach oben zur Motorhaube gibt es die typische rote GTI-Linie, die sich über die Frontpartie spannt. Der Kühlergrill lässt sich erstmals mit einem schmalen LED-Streifen beleuchten, der sich nach links und rechts bis in das LED-Tagfahrlicht der Scheinwerfermodule fortsetzt. In der Seitenpartie passen die serienmäßigen 17-Zoll-Leichtmetallräder („Richmond“) ins Bild. Im Heck erhöht ein weit nach hinten gezogener GTI-Dachspoiler den Anpressdruck an der Hinterachse. Nach unten grenzt sich die Neuauflage der Ikone durch einen sportlichen Diffusor von den schwächeren Versionen der Baureihe ab. Ein weiteres, typisches GTI-Merkmal: das links und rechts angeordnete jeweils runde Endrohr der Abgasanlage.
Digitale Interieur-Systeme treffen auf klassisches GTI-Karomuster
Schon 1976 schuf Volkswagen einen unverwechselbaren Stil im Innenraum des ersten Golf GTI. Dieses Flair bleibt auch in der konsequent digitalisierten und mit zahlreichen GTI-typischen Details versehenen Neuauflage erhalten. Ein Zündschloss gibt es im neuen Golf GTI nicht mehr; es wurde durch eine serienmäßige „Engine/Start/Stop“-Taste ersetzt. Völlig neu dabei: Nach dem Öffnen der Türen pulsiert sie rot, bis der GTI-Motor gestartet wird. Aus dem Dreispeichen-Sportlenkrad von einst wurde ein neues Multifunktions-Sportlederlenkrad mit Touchbedienung und optional integrierter „Travel Assist“-Taste, um den Golf GTI bis 210 km/h assistiert zu fahren. Erhalten blieben die drei silbernen Speichen; die mittlere ist im GTI mit einer roten Innenfläche veredelt. Zu den GTI-Insignien gehört auch das neu abgestimmte Karomuster („Scalepaper“) der ebenfalls neu entwickelten Sportsitze.
Beim Öffnen der Türen fahren die digitalen Anzeigen hoch. Es ist eine Fusion aus dem serienmäßigen „Digital Cockpit“ (neu: individuell aktivierbares GTI-Design mit Drehzahlmesser in der Mitte) und dem Infotainmentsystem. Serienmäßig kommt hier das „Composition“ mit einem 8,25-Zoll-Screen zum Einsatz, als optional maximale Ausbaustufe ist das 10-Zoll-System „Discover Pro“ erhältlich.
Foto: Volkswagen
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