Blitzer-Marathon am 19. April in zahlreichen Bundesländern
Morgen, am 19. April 2017 findet der europaweite Blitzer-Marathon statt. Hierbei kontrolliert die Polizei in zahlreichen Bundesländern die Geschwindigkeit in Wohngebieten, auf Landstraßen und Autobahnen. Der ADAC befürwortet die Aktion, denn die häufigste Ursache für einen tödlichen Verkehrsunfall ist nicht angepasste Geschwindigkeit. Zudem werden die Kontrollstellen vorab bekannt gegeben.
Nach Ansicht des ADAC sollte beim Blitzer-Marathon das Hauptaugenmerk auf notorischen Rasern liegen. Dazu sollte vor allem nachts, an Wochenenden und auf Motorradstrecken kontrolliert werden. Die massenhafte Ahndung geringfügiger Überschreitungen im Berufsverkehr fülle zwar die Staatskassen, würde jedoch nur wenig zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen.
Wer innerorts zwischen 21 und 25 Kilometer zu schnell fährt, muss ein Bußgeld von 80 Euro zahlen und erhält einen Punkt in Flensburg. Bei 31 bis 40 km/h Überschreitung werden 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat fällig.
Radarwarner und Blitzer-Apps sind in Deutschland verboten. Wer gegen das Verbot verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Es drohen ein Bußgeld von 75 Euro und ein Punkt. ampnet
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