Zehn Cabrios für den Winter-Einsatz
Die Zeichen stehen auf Schnee und Kälte. Beginnt damit die Zeit des Verzichts auf nach oben offenen Fahrspaß? Definitiv nicht, denn moderne Cabrioverdecke plus diverse Komfort-Zutaten machen die Offenen rundum winterfest. Am besten klappt es mit der Ganzjahrestauglichkeit natürlich mit Blech-Klappdach. Aber auch die gefütterten Stoffmützen der aktuellen Cabrio-Angebote sorgen für kuscheliges Klima. Hier zehn wintertaugliche Cabrios von gut 15.000 bis knapp 110.000 Euro.
Klar, für Cabrio-Puristen ist der Fiat 500 C nicht gedacht, denn er ist ja nicht rundum zu öffnen. Dafür bietet er eine Menge Fahrspaß fürs Geld – ab 15.090 Euro ist der kleine, freche Italiener mit dem vergleichsweise riesigen Stoffdach in der Ausführung Pop mit 51 kW/69 PS starkem Benziner zu haben. Sein elektrisch betätigtes Softtop ist in drei Farben zu haben. Und das Lächeln der Passanten beim Anblick des Italo-Flitzers ist aufpreisfrei mit dabei.
Deutlich tiefer müssen Interessenten für einen echten Dynamiker unter den Offenen ausgeben. Den Audi TT Roadster gibt es als 1.8 TFSI mit 132 kW/180 PS, manuellem Sechsganggetriebe und Frontantrieb ab 34.950 Euro. Als Spezialist für bügelfreie Offenheit auf Eis und Schnee empfiehlt sich der neue 2.0 TDI quattro S tronic mit 135 kW/184 PS ab 43.650 Euro, der Anfang 2017 zu den Händlern kommt, aber bereits bestellbar ist. Wer auch bei sonnigen Wintertagen im offenen TT unterwegs sein will, der sollte zusätzlich zum Windschott auch die Sportsitze mit den integrierten Kopfstützen ordern. Denn nur die lassen sich optional mit einem Fön ausstatten, der warme Luft in den Nacken pustet.

Bis 120 km/h funktioniert die Faltdachfunktion des DS3 Cabrio, dem seine Väter einen hervorragenden Akustikkomfort zusprechen. Der stylische Franzose gehört, eine Nummer größer, zur selben Spezies wie der Fiat 500 C: Er ist ein Kompakter mit sehr großem Stoffdach, das sich über dem Heckspoiler zusammenfaltet – und das in den unterschiedlichsten Designs zu haben ist. Die Preisliste startet bei 19.940 Euro, dafür gibt es das DS3 Cabrio So Chic mit 60 kW/82 PS-Benziner und Fünfgang-Handschaltung.
Mercedes komplettiert nach und nach seine neue E-Klasse-Baureihe, das Cabrio basiert noch auf der Vorgänger-Generation – was aber definitiv nicht gegen den Schwaben spricht. Der luxuriöse Viersitzer bietet ganz besonders viel Komfort beim Offenfahren: Beim optionalen Windschottsystem Aircap sorgen ein Windabweiser am Dachrahmen und ein spezielles Windschott zwischen den Fondkopfstützen für größtmögliche Ruhe. Und die Kopfraumheizung Airscarf ist für Wohlfühl-Temperaturen an Hals und Kopf zuständig. Und die Preise? Los geht es mit dem 135 k/184 PS starken E 200 Cabrio bei 48.492,50 Euro.
Platz für vier Personen, putziges Design und ein Zähler für die offen gefahrene Zeit: Das kann nur das Mini Cabrio sein, dessen jüngste Evolutionsstufe seit dem Frühjahr auf dem Markt ist. Sein Dach lässt sich elektrisch öffnen und schließen, die Schiebedach-Funktion ermöglicht es, auch die kurze Zeit zwischen zwei Schneeschauern zumindest teilweise offen zu erleben. Die Klimaautomatik verfügt über einen Cabrio-Modus und das Stoffdach ist dick genug gefüttert, um auch Frostbeulen gut gewärmt von A nach B zu transportieren. Bei 21.900 Euro geht es los, dafür gibt es das Mini Cabrio One mit einem 75 kW/102 PS starkem Dreizylinder-Benziner.
Ab 23.100 Euro bietet VW den Beetle als Cabrio an. Dank Frontantrieb und ordentlich isoliertem, elektrisch betätigtem Textilverdeck ist der offene Beetle das ganze Jahr über einsetzbar – und gerne auch für offene Ausflüge bei frostigen Temperaturen zu haben. Zum Einstiegspreis verbaut VW unter der gerundeten Motorhaube den 1.2 Liter-Benziner mit 77 kW/105 PS – das reicht locker für luftige Momente. mid
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