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Sportwagen mieten – Welche Möglichkeiten gibt es?

Sportwagen mieten – Welche Möglichkeiten gibt es?

Im schnittigen Sportwagen durch die Gegend cruisen hat schon was. Vor allem macht es jede Menge Spaß. Wer nicht das nötige Kleingeld dazu hat, sich einen eigenen Sportwagen zu leisten, kann sich den Traum trotzdem erfüllen. Mittlerweile gibt es nämlich viele Anbieter, bei denen man Sport- und Luxuswagen mieten kann. Wir geben hier einen Überblick über verschiedene Optionen.

Leasing – der Klassiker wenn’s um Automiete geht

Per Leasing kann man sich einen Sportwagen leisten, ohne erst im PowerBall gewinnen zu müssen. Diese Möglichkeit der Automiete ist die klassischste Variante und am weitesten verbreitet. Beim Leasing mietet man ein Auto meist über einen längeren Zeitraum. Je nach Vertrag mit dem Händler sind übliche Leasing-Zeiträume zwischen ein und drei Jahren. In den meisten Fällen sind Leasing-Fahrzeuge Neuwagen.

Je nach Vertrag mit dem Händler sind in der monatlichen Leasing-Rate häufig TÜV- und Servicekosten sowie die Kosten für Reifenwechsel enthalten. Man selbst trägt neben der Leasingrate zusätzlich nur die Kosten für die Versicherung und den Sprit.

Im Vertrag wird ein Wert für die jährlichen Inklusiv-Kilometer vereinbart. Wenn man während des Leasing-Zeitraums mehr fährt als vereinbart, wird am Ende der Laufzeit meist eine zusätzliche Gebühr fällig. Je höher die vereinbarten Inklusiv-Kilometer, desto höher ist die monatliche Leasingrate.

Oft hat man nach Ablauf des Leasingvertrags auch die Möglichkeit, das Fahrzeug abzulösen, das heißt, man kann es dem Händler abkaufen und dann weiter benutzen. Letzteres spielt beim Leasing eines Sportwagens jedoch aus Kostengründen meist eine untergeordnete Rolle.

Auto-Abo – für kürzere Zeiträume

Neuer als das Leasing ist das Auto-Abonnement. Händler wollen damit die Lücke schließen zwischen Kurzzeitmiete bzw. Carsharing und Leasing. Auto-Abos haben meist eine Laufzeit zwischen einem Monat und einem halben Jahr.

Die Vorzüge, die man beim Leasing hat, sind auch beim Auto-Abo gegeben. Neben den Reparatur- und Servicekosten übernimmt der Händler sogar die Kosten für die Kfz-Versicherung und Steuer. Damit handelt es sich beim Auto-Abo um ein All-Inclusive-Angebot, bei dem der Fahrer neben der monatlichen Abo-Gebühr lediglich den Sprit bezahlt.

Was beim Auto-Abo jedoch nicht immer der Fall sein muss, ist, dass man nicht immer einen Neuwagen bekommt und es sich um vorkonfigurierte Fahrzeuge handelt. Das heißt, dass man – nicht wie beim Leasing – die Innenausstattung, Felgen, Lackfarbe etc. selbst auswählen kann.

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Leasing oder Abo – die Vor- und Nachteile im Überblick

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten und bestenfalls mit: Es kommt darauf an. Werfen wir zuerst einen Blick auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Mietmöglichkeiten.

Vorteile Leasing

  • günstigste Variante
  • Fahrzeugausstattung kann konfiguriert werden

Nachteile Leasing

  • lange Vertragsbindung (üblicherweise 1-3 Jahre)
  • Leasingvertrag belastet Schufa-Score
  • je nach Fahrzeug muss bei Vertragsabschluss eine einmalige Gebühr vorab bezahlt werden

Vorteile Auto-Abo

  • sämtliche Kosten in monatlicher Rate berücksichtigt (inkl. Versicherung und Steuer)
  • kürzere Zeiträume (1-6 Monate)
  • Abo belastet nicht den Schufa-Score

Nachteile Auto-Abo

  • Fahrzeug kann nicht konfiguriert werden
  • teurer als Leasing, da kürzere Vertragslaufzeiten
  • deutlich höhere Preise bei Wunsch auf mehr Inklusiv-Kilometer
  • meist wird eine einmalige Abo-Gebühr bei Vertragsabschluss fällig

Was lohnt sich nun für mich? Abo oder Leasing?

Anhand der oben genannten Vor- und Nachteile lässt sich abschätzen, welche Möglichkeit die bessere Variante ist, einen Sportwagen zu leasen. Wer beispielsweise nur in den Sommermonaten seinen Spaß auf dem Asphalt mit einem Sportwagen haben möchte, für den eignet sich das Abo-Modell besser. Wer das ganze Jahr über oder über einen längeren Zeitraum hinweg, einen Sportwagen „sein Eigen“ nennen möchte, für den stellt Leasing die bessere Alternative dar.

Kann man sich nicht entscheiden, welchen Sportwagen man überhaupt über eine längere Zeit fahren möchte, kann man im Rahmen eines Abos das Fahrzeug erst einmal ausgiebig für einen Monat testen. Entschließt man sich dann, dass man es länger fahren möchte, kann man einen Leasingvertrag abschließen. Viele Anbieter von Auto-Abos bieten auch Leasingverträge an, sodass man sich oft gar nicht nach einem zweiten Anbieter umschauen muss.

Wer seinen Schufa-Score nicht negativ belasten möchte (oder kann), ist mit einem Abo ebenfalls besser bedient, denn dieses geht nicht in die Schufa-Wertung mit ein. Voraussetzung für den Abschluss eines Abos ist jedoch genau wie beim Leasing ein positiver Schufa-Score.

Für einen Roadtrip im Sommer kann man mit seinem Kumpel auch zusammenlegen, und die Abo-Gebühr gemeinsam stemmen. So haben gleich mehr Leute was von dem schnittigen Sportwagen.