Der PSA-Chef Carlos Tavares hat den Aufsichtsrat über seinen Wunsch informiert, die Höhe seiner langfristigen Vergütung im Jahr 2020 um 50.000 Aktien zu reduzieren, was 35 Prozent seiner festen Vergütung und 38 Prozent nach dem LTI-Plan 2020 entspricht. Die drei weiteren Vorstandsmitglieder haben ebenfalls den Wunsch geäußert, ihre langfristige Vergütung in Aktien im Jahr 2020 um 25 Prozent zu reduzieren.

Auch die Top-100-Führungskräfte des Unternehmens schließen sich der Solidaritätsmaßnahme an, indem sie ihre Aktienweisungsrechte im Rahmen des LTI-Plans 2020 auf durchschnittlich 21 Prozent reduzieren. Dies entspricht 335.000 Aktien im Wert von mehr als 4 Millionen Euro, die der „Fondation PSA“ für ihren Kampf gegen Exklusion aufgrund fehlender Mobilität zur Verfügung gestellt werden. Die Auswahl der zu unterstützenden Projekte erfolgt im Rahmen eines Prozesses, der vom Fondation-Verwaltungsrat überwacht wird.

Die freiwillige Initiative des PSA-Topmanagements ergänzt weitere Solidaritätsmaßnahmen des Unternehmens wie etwa die Verteilung von bisher 700.000 Schutzmasken oder die Produktion von 10.000 Beatmungsgeräten in 50 Tagen. ampnet

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